Nach einer fast zehntägigen Behandlung in einer Wiener Privatklinik war Knowle am 23. Dezember aus dem Spital entlassen worden, die Fortschritte waren allerdings nur sehr spärlich gewesen. Am Heiligen Abend fuhr Knowle dann zu seiner Mutter, um Weihnachten zu feiern. "Die Mutter hat mich ein bisserl aufgepeppelt. Man lernt in so einer Situation auch andere Dinge wieder zu schätzen", so Knowle.
Der Masters-Cup-Finalist, dessen ständiger Doppelpartner Simon Aspelin die Saison in Doha mit seinem schwedischen Landsmann Thomas Johansson beginnen wird, hat bereits erste Trainingstage hinter sich. "Das Training war fürchterlich. An den ersten beiden Tagen habe ich geglaubt, ich bin 70 Jahre alt und habe 25 Jahre kein Tennis mehr gespielt", scherzte Knowle.
Nach einem letzten Re-Check im Spital in Feldkirch steht aber sein Abflugtermin am 2. Jänner, der lange Flug ist für sein angeschlagenes Gehör kein Problem, der Ohrdruck in Ordnung. Silvester verbringt der Weltranglisten-7. noch in Wien, von Knallkörpern wird er sich diesmal aus doppeltem Grund freilich fernhalten. "Silvester bedeutet für mich nichts Großartiges. Und auf Kommando lustig sein, das mag ich sowieso nicht."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.