18.11.2007 09:41 |

Eishockey-Liga

Capitals deklassieren Verfolger Jesenice 5:0

Die Vienna Capitals haben am Freitag in der 21. Runde der Erste-Bank-Eishockey-Liga (EBEL) mit einem eindrucksvollen 5:0-Sieg bei Verfolger Jesenice ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Punkte ausgebaut. Innsbruck mit einem 2:1-Erfolg nach Penaltyschießen bei Schlusslicht Szekesfehervar und Linz mit einem 4:1 daheim gegen Graz kamen jeweils bis auf zwei Zähler an die Slowenen heran.

Die Capitals gingen durch einen frühen Powerplaytreffer von Peter Casparsson (3.) in Führung und kontrollierten das Spiel. Sean Selmser (29.) und Aaron Fox (33.) legten im zweiten Drittel drauf. Jesenice hatte dem Offensivspiel der Wiener nichts entgegenzusetzen. Im dritten Drittel stellten Pascal Rheaume (45.) und Marcel Rodman (55.) den Endstand her.

Szekesfehervar – Innsbruck 1:2
Nach drei Zu-Null-Siegen in Serie gegen Szekesfehervar (6:0), Laibach (4:0) und Linz (1:0 nach Penaltyschießen) erwischten die Innsbrucker auch in Ungarn einen perfekten Start, Lindner sorgte in der 8. Minute für die Führung. Doch Anfang des Mitteldrittels endete die eindrucksvolle Torsperre von Innsbruck-Goalie Strömberg, nach 250 Minuten musste sich der Finne Vaszjunyin geschlagen geben (24./PP). Dennoch brach Strömberg den bisherigen Saisonrekord von Jesenice-Goalie Kristan (244 Minuten). Es fielen keine weiteren Treffer mehr, im Penaltyschießen führte dann Mäkinen die Entscheidung herbei.

Black Wings Linz – Graz 99ers 4:1
Lukas brachte die Black Wings bereits in der 5. Minute durch einen Powerplaytreffer in Führung. Linz war die klar bessere Mannschaft, die Grazer ausschließlich mit der Verteidigung beschäftigt. Noch im ersten Drittel erhöhten Markus Schlacher (16.) und erneut Lukas (17.) auf 3:0. Danach spielte Linz die Partie nach Hause. Patrick Mössmers Ehrentor (31.) nach Brad Purdies Powerplaytreffer zum 4:0 (24.) änderte nichts am Charakter des Spiels. Graz hatte auch im Schlussabschnitt keine wirkliche Torchance mehr, die Linzer taten nur das Nötigste. Höhepunkt des dritten Drittels war die Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Mössmer.

Villacher SV – Red Bull Salzburg 3:5
Gestärkt durch das Comeback der verletzt gewesenen Routiniers Elick und Gauthier starteten die Hausherren vor 4.800 Zuschauen wie aus der Pistole geschossen. Der VSV nützte die Undiszipliniertheiten der Salzburger gnadenlos aus: aus drei Überzahl-Situationen im ersten Drittel wurden drei Treffer gemacht. Bousquet (3.), N. Petrik (10.) und Lanzinger (19.) trafen jeweils im Powerplay.

Die Salzburger verschliefen damit wie bereits am Dienstag die Anfangsphase komplett, da waren sie daheim gegen die Grazer nach 25 Minuten sogar 0:4 zurückgelegen. Doch wie gegen die Grazer, als man sich noch in die Overtime gerettet hatte, wachten die Salzburger auf. Green verkürzte mit einem Doppelpack im Mitteldrittel (30./PP und 37.) auf 2:3.

Und die Aufholjagd ging im Schlussabschnitt munter weiter. Koch (50.) und Trattnig (51.) sorgten für die Führung der Gäste, die nach der Standpauke ihres Startrainers Pierre Page unter der Woche ordentlich Moral zeigten. Das empty-net-Tor von Jackman in der Schlussminute machte den 5:3-Sieg perfekt.

KAC – OlimpijaLaibach 6:2
Schon am Donnerstag hatte der hinter den Grazern auf Rang acht liegende Rekordmeister KAC einen 6:2-Heimsieg gegen den Vorletzten Laibach gefeiert.

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