02.09.2007 13:34 |

Krise im Kongo

Kämpfe innerhalb der Armee: Tausende flüchten

Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und aufrührerischen Armee-Einheiten im Osten des Kongo haben sich verschärft und tausende Zivilisten in die Flucht getrieben. General Laurent Nkunda, der Führer der Rebellen, sprach am Sonntag gegenüber "BBC" von einem "Kriegszustand" in der Region Kivu. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht.

Der General, ein kongolesischer Tutsi, warf zugleich der Armee vor, eine Allianz mit den Hutus in der Region in Zentralafrika zu bilden, um gegen seine Truppen zu kämpfen. Er könne nicht länger die Befehle einer Armeeführung befolgen, die mit Hutus zusammenarbeite, sagte Nkunda.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR sind inzwischen zehntausende in der Region Kivu auf der Flucht. Die Menschen in dem Gebiet an der Grenze zu Ruanda haben Angst, zwischen die Fronten von Regierungstruppen, ehemaligen Rebellen aus Ruanda und Nkundas Truppen zu geraten. Auch die Beobachter des internationalen Krisenzentrums ICG sprachen in einem am Wochenende veröffentlichten Bericht von einer Verschärfung der Lage im früheren Zaire.

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