27.06.2007 16:03 |

"Nichts getan"

Petacchi bestreitet Doping mit Asthma-Mittel

Der italienische Weltklasse-Radsprinter Alessandro Petacchi hat die gegen ihn erhobenen Dopingverdächtigungen zurückgewiesen. "Ich habe nichts Illegales getan", betonte Erik Zabels Teamkollege beim Milram-Rennstall am Mittwoch in der "La Gazzetta dello Sport". Das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) leitete nach Aufforderung durch den Internationalen Radsportverband (UCI) Ermittlungen gegen den Italiener ein.

Petacchi droht eine Dopingsperre von zwei Jahren, falls ihm Doping mit dem Asthma-Präparat Salbutamol nachgewiesen werden kann. Da er ein reines Gewissen habe, stehe er der CONI-Antidoping-Kommission sofort für eine Anhörung zur Verfügung, erklärte der Profi. "Ich will die Tour nicht verpassen", sagte Petacchi.

Während Giro d'Italia überhöhter Wert festgestellt
Bei einer Dopingkontrolle während des Giro d'Italia war bei dem 33-Jährigen am 23. Mai ein überhöhter Wert des Asthma-Präparates festgestellt worden. Petacchi darf das Asthma-Spray anwenden, die Konzentration der Substanz darf bei einer Urin-Kontrolle jedoch nicht 1.000 Nanometer pro Milliliter überschreiten. Der bei Petacchi festgestellte Wert lag jedoch bei 1.320. "Vielleicht habe ich einmal zu oft gesprüht", erklärte Petacchi den überhöhten Wert. Er habe sich jedoch sicherlich nicht dopen wollen. Salbutamol gilt in hoher Dosierung als leistungssteigernd.

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