Der erste Satz verlief extrem spannend, mit 31:29 hatten schließlich die Gäste das bessere Ende für sich. Die Hausherren schafften aber mit einem 25:20 den Satzausgleich. Danach gab jedoch vor allem die stärkere Service-Leistung der Wiener den Ausschlag, sie setzten sich in den Sätzen drei und vier mit 25:14 bzw. 25:18 klar durch und feierten damit in der laufenden Saison den ersten Triumph in der Innsbrucker USI-Halle.
"Wir waren zwar am Block besser, doch bei Service und Annahme schlechter. Und durch das schlechte Service konnten wir keinen Druck aufbauen", analysierte Tirol-Manager Hannes Kronthaler, der nun auf ein "erstes Wunder am Montag in Wien" hofft, um das Ruder vielleicht doch noch herumzureißen.
"Angeschlagene Gegner sind gefährlich", warnte hotVolleys- Mittelblocker Gerald Reiser, der vier Asse servierte, ebenso wie sein Klubchef Peter Kleinmann. "Wenn wir jetzt am Montag in Wien verlieren, dann geht wieder alles von vorne los", betonte Kleinmann. "Doch ich hoffe natürlich, dass wir den Heimvorteil nützen und den Sack zumachen werden."
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