19.04.2007 07:37 |

Nach Amoklauf

US-Schüler erschießt sich

Amerika kommt nach den blutigen Vorfällen an der Universität von Blacksburg nicht zur Ruhe: Ein 16-jähriger Schüler hat sich am Mittwoch im US-Bundesstaat North Carolina erschossen, nachdem er zuvor zwei Mitschüler mit seiner Handfeuerwaffe bedroht hatte. Das teilte die Polizei in Huntersville mit. Die Schulen in der Stadt seien nach dem Vorfall geschlossen worden. An der Universität von Minnesota sind unterdessen acht Gebäude wegen einer Bombendrohung evakuiert worden.

Der 16-jährige habe auf dem Parkplatz der North Mecklenburg Highschool Mitschüler bedroht. Er habe kurze Zeit später die Waffe gegen sich selbst gerichtet, als er auf einer Tankstelle von Beamten gestellt wurde.

Bombendrohung an US-Universität in Minnesota
An der Universität von Minnesota sind am Mittwoch unterdessen acht Gebäude wegen einer Bombendrohung evakuiert worden. Der Unterricht sei abgesagt worden, teilte die Universität auf ihrer Internetseite mit. Die Studenten wurden aufgefordert, dem Gelände fern zu bleiben.

Die Studentenzeitung "Minnesota Daily" berichtete auf ihrer Internetseite, ein Zettel mit einer Bombendrohung sei am Nachmittag in einem der Häuser gefunden worden. Andere Gebäude in der Nähe und die Bibliothek seien daraufhin vorsorglich geräumt worden.

Bombendrohung nach Uni-Massaker
Am Montag hatte ein Student an der Technischen Hochschule von Blacksburg im US-Bundesstaat Virginia 32 Kommilitonen und Professoren erschossen, bevor er die Waffe schließlich gegen sich selbst richtete (siehe Infobox). Am Mittwoch hatte es auch dort auf dem Campus eine Bombendrohung gegeben, wie der Fernsehsender Fox News berichtete.

Bewaffnete Sicherheitskräfte hätten ein Verwaltungsgebäude mit dem Büro des Uni-Präsidenten umstellt. Mitarbeiter hätten ihre Räume verlassen müssen.

Symbolbild