17.04.2007 17:05 |

Macht der Bilder

Mit dem richtigen Foto zum Traumjob

Lässiger Pullover, Windstoß-Frisur und tiefe Augenringe – gut, ein solches Foto würden wahrscheinlich die wenigsten von uns in einer Bewerbungsmappe verwenden. Aber auch auf den ersten Blick gute Fotos haben ihre Tücken. Und schließlich ist das Bewerbungsfoto der erste Eindruck, den ein Personalchef von dir gewinnt. Damit steht dein Foto zwischen dir und deinem Traumjob. Wie du deine Bewerbung über das Foto erfolgreich werden lässt, das erfährst du hier.

Anhand des Bewerbungsfotos macht sich der Personalverantwortliche einen ersten Eindruck von dir. Hier fällt die erste Entscheidung, ob du grundsätzlich ins Unternehmen passt, oder ob deine Unterlagen im Archiv verschwinden. Daher solltest du an diesem Detail keinesfalls sparen – ein Bewerbungsfoto kostet nicht Geld, sondern bringt Geld.

Miese Qualität reduziert deine Chancen
Absolut tabu sind Fotos aus dem Passbild-Automaten oder gar Ausschnitte aus Privat-Fotos, wie z.B. Urlaubsfotos oder Party-Bilder. Die Beleuchtung deines Gesichts ist hier meist sehr unvorteilhaft und die Hintergrundszene macht keinen professionellen Eindruck. Der Besuch eines Fotostudios ist sehr zu empfehlen. Hier nimmt man sich richtig Zeit für dich, um deine besten Seiten zu finden und dich in mehreren Posen aufzunehmen, die Dynamik und Erfolg vermitteln. Um das richtige Studio zu finden, kannst du dich einfach im Internet umsehen und Referenzfotos suchen. So bekommst du einen ersten wichtigen Eindruck, ob die Qualität der Aufnahmen gut sein wird.

Das richtige Styling
Auf diesen Foto-Termin solltest du dich auch entsprechend vorbereiten. Bringe deine Haare gut in Form, verwende mattierendes Gesichtspuder und wähle elegante Kleidung. Speziell beim letzten Punkt sollten besonders Frauen aufpassen: Keine zu weiten Ausschnitte oder grellen, bunt gemusterten Oberteile. Tiefe Einblicke sind nicht erwünscht bzw. hinterlassen keinen guten Eindruck. Das Outfit sollte modisch und professionell wirken, und deinen Typ optimal zur Geltung bringen. Dasselbe gilt für das Make-Up. Keine grellen Farben, keine knalligen Lippenstifte oder übertriebenes Lip-Gloss. Auch mit bunten Fingernägeln sollte man aufpassen.

Besonders bei der Bewerbung für eine Führungsposition sollten Frauen auch darauf achten, nicht zu feminin zu wirken, d.h. einfach die Haare bändigen und ein Kostüm wählen. Denn einer Untersuchung zufolge haben Bewerber mit zu femininen Zügen bei Bewerbungen um hohe Positionen schlechte Karten.

Natürlich und professionell
Vielfach stellt sich auch die Frage, wie du am besten auf dem Foto dreinschauen solltest. Kein verkrampftes Lächeln, aber auch keine todernsten Blicke. Denk einfach an etwas Schönes, entspann dich, und schau freundlich in die Kamera. Der Fotograf wird dich dabei unterstützen, einen geeigneten Gesichtsausdruck zu finden und dich in die richtige Stimmung zu bringen. Wichtig ist jedenfalls, dass du direkt in die Kamera blickst bzw. nach rechts siehst, damit dann auf dem Foto dein Blick leicht nach links geht. Der Grund: Bewerbungsfotos werden meist rechts auf dem Lebenslauf angebracht. Du solltest daher entweder geradeaus sehen, oder in Richtung Blattmitte, da es irritierend sein kann, wenn dein Blick aus der Bewerbung hinausgeht.

Deine Bewerbungsfotos solltest du auch regelmäßig aktualisieren, besonders dann, wenn du nach längerer Zeit wieder auf Jobsuche gehst. Dann das Foto sollte aktuell sein, damit der Personalchef auch einen zutreffenden Eindruck von deiner Person bekommt. Außerdem wirken ältere Fotos oft altmodisch, und senken damit deine Erfolgschance.

Samstag, 19. Juni 2021
Wetter Symbol