Boni, der weiter eine Doppelfunktion als Vereinstrainer und ÖEHV-Teamchef ausüben wird, folgt Chris Valentine nach, der laut Presse-Aussendung der Linzer aus persönlichen Gründen nach Nordamerika zurückkehrt. Der Capitals-Meistermacher 2005, der das österreichische Nationalteam zur A-WM in Moskau (17.4. bis 13.5.) führen wird, war der klare Wunschkandidat von Black-Wings-Präsident Wetzl.
Dementsprechend erfreut zeigte sich der Klub-Boss, dessen Team heuer im Semifinale klar an Titelverteidiger Villacher SV gescheitert war, nach der Vertragsunterzeichnung: "Wir setzen natürlich große Hoffnungen in die Arbeit von Jim Boni, der bisher schon sehr erfolgreich als Trainer gearbeitet hat. Vor allem seine schnelle, offensive Eishockey-Philosophie mit viel Härte begeistert mich."
Boni war ab 2004 für drei Saisonen an der Bande der Wiener gestanden. Zuvor hatte der ehemalige Verteidiger den ERC Ingolstadt von der zweiten Liga in die DEL geführt. Doch auch für Vorgänger Valentine, der während der Saison für den in einer Nacht- und-Nebel- Aktion zu den Hamburg Freezers abgewanderten Bill Stewart verpflichtet worden war, fand Wetzl lobende Worte: "Er hat gute Arbeit geleistet und es lag sicher nicht an ihm, dass die Playoffs nicht so gelaufen sind, wie wir uns das vorgestellt haben."
Foto: (c) Joachim Maislinger
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