Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer und Mario Innauer landeten auf den Plätzen sieben bis neun. ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner war vor allem mit dem Formanstieg von Kofler zufrieden. Auch die Steigerung von Gregor Schlierenzauer nach einem nicht ganz gelungenen ersten Sprung erfreute den Trainer. Er katapultierte sich mit einem 141,5-m-Satz vom 20. auf den achten Platz.
In unwiderstehlicher Form befindet sich derzeit Adam Malysz, der seine Halbzeitführung mit der Tageshöchstweite von 145 Metern souverän verteidigte und nunmehr mit Sven Hannawald den Schanzenrekord teilt. Im Weltcup rückte er hinter Anders Jacobsen (NOR), der seine Konstanz mit dem dritten Tagesrang einmal mehr untermauerte, und Schlierenzauer schon auf Platz drei vor.
Hinter dem Antreten von Doppel-Olympiasieger Thomas Morgenstern (13.) am Sonntag steht zumindest ein Fragezeichen: Der Kärntner leidet ja seit einigen Wochen an einer Gürtelrose. Zwar verbessert sich dieser Zustand, doch wirkte "Morgi" zuletzt doch müde.
Für die Deutschen waren Martin Schmitt und Michael Uhrmann die Pechvögel: Schmitt verschnitt es nach dem Aufsprung im ersten Durchgang, den auf Platz 4 liegenden Uhrmann im zweiten. Beide stürzten, Schmitt erlitt eine Platzwunde am Kinn und Uhrmann Prellungen am Knie und an der Brust. Zumindest Letzterer will am Sonntag unbedingt starten.
Aus österreichischer Sicht fehlten im Finale Martin Höllwarth (36.), Arthur Pauli (44.) und Martin Koch (47.).
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