¿After the Hole¿

Naives Teenie-Spektakel

„Nur für drei Tage“ lassen sich vier Upper-Class-Teenager in einen Bunker einsperren. Nervenkitzel? Grenzerfahrung? Romantisches Abenteuer? Georg Staudacher hat den Roman „After the Hole“ von Guy Burt für die Bühne bearbeitet und die Uraufführung in der Linzer Eisenhand auch gleich selbst inszeniert.

Gedacht ist das Schauspiel „für alle ab 15“, und von den Jugendlichen wurde es dementsprechend bejubelt. Es ist nicht wirklich der zündende Thriller, den man erwarten könnte, aber doch ein kurzweiliges, intensives Teenager-Drama. Denn die einzige Überlebende des mörderischen Spektakels erzählt eine gänzlich andere Version als der fünfte im Bunde, der die Tür zum Bunker - anders als es zuvor vereinbart war - nach drei Tagen nicht mehr geöffnet hat…

In jedem Fall ist es eine spannende, vibrierende, kraftstrotzende Darstellung des jungen Ensembles: Nora Dirisamer als krankhaft verliebte Lis; Thomas Jansen und Daniel Ruben Rüb, beide mit jugendlicher Arroganz gefüttert; Daniela Dett - diesmal als keckes, naives Früchtchen - und Matthias Hacker als Martin. Passend die Unisex-Kostüme von Richard Stockinger und der Sound von Josch Russo.

 

 

Foto: Brachwitz

Mittwoch, 23. Juni 2021
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