17.12.2017 19:37 |

Kurzbahn-Schwimm-EM

Reitshammer 6. über 100 m Lagen, Koschischek 16.!

Österreichs Schwimmer haben bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Kopenhagen mit zwei sechsten Finalplätzen und einem achten Endlaufrang bilanziert. Den zweiten sechsten Platz erreichte am Sonntag zum Abschluss Bernhard Reitshammer über 100 m Lagen. Davor war auch Lena Kreundl über diese Distanz Sechste geworden, den achten Rang hatte am Samstag Caroline Pilhatsch über 50 m Rücken geschafft.

Reitshammer hatte im Vorlauf den mehr als acht Jahre alten österreichischen Rekord von Markus Rogan in 52,77 Sekunden eingestellt, im Semifinale stellte er mit 52,56 eine neue nationale Topmarke auf. Im Endlauf schlug der Tiroler nach 53,01 Sekunden an, 1,02 Sek. fehlten auf eine Medaille. Der 23-Jährige ging aber gesundheitlich gehandicapt in diese Titelentscheidung, hatte seit Samstag Hals- und Ohrenschmerzen.

"Ich wollte dieses Finale aber unbedingt schwimmen. Das passiert nicht so oft", sagte Reitshammer. "Mit der Zeit und dem Platz sechs bin ich angesichts der Umstände natürlich zufrieden. Diese EM war super cool für mich mit zwei österreichischen Rekorden und dem Finale. Dafür trainieren wir und ich werde sicher eine Weile brauchen, bis ich das alles realisieren kann."

Koschischeks Abschied
Koschischek war in ihrem letzten internationalen Einzelrennen als Reserve auf den letzten Semifinalrang aufgerückt, belegte über 50 m Kraul in 25,13 Sekunden dann auch Rang 16. Diese Platzierung hatte die 30-Jährige auch über 100 m Kraul erreicht. "Die heutige Zeit ist das Maximum, das ich abrufen kann. Bei meiner letzten EM noch zweimal ins Semifinale zu schwimmen war cool und ist nicht selbstverständlich. So verabschiedet man sich gerne von der internationalen Bühne."

Großes Potenzial
Vom 18-köpfigen OSV-Team gab es in Abwesenheit von Felix Auböck und Lisa Zaiser neben den fünf Strecken mit Finalsession-Teilnahmen fünf österreichische Rekorde und insgesamt 20 persönliche Bestzeiten. "Ich bin wirklich sehr stolz auf die gesamte Mannschaft", resümierte Sportdirektor Dario Taraboi. "In dieser Mannschaft steckt großes Potenzial. Wir werden weiter hart arbeiten."

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