19.12.2006 11:42 |

110-Volt-Falle

Amerikaner hält Ehefrau mit Elektrozaun fern

Es ist schon richtig, dass auch Eheleute ein Recht auf ihre Privatsphäre haben. Ein 44-jähriger Mann aus den USA ist in dieser Hinsicht jedoch etwas zu weit gegangen und hat in seinem Schlafzimmer einen Elektrozaun aufgestellt, durch den 110 Volt flossen. Bei jedem Versuch, die Tür zu öffnen, bekam seine Ehefrau einen Stromschlag...

Die kuriose Causa, die sich in der Kleinstadt Elkins im US-Bundesstaat Arkansas zugetragen hat, ist mittlerweile sogar vor Gericht abgehandelt worden, nachdem die Polizei drei Mal in drei Tagen zu dem Haus der Eheleute gerufen wurde. Jedes mal hatte die Ehefrau die Notrufnummer gewählt, nachdem Stromschläge durch ihren Körper jagten, als sie versuchte, die Schlafzimmertüre zu öffnen.

Ihr 44-jähriger Mann hatte rund ums Ehebett eine Art Elektrozaun errichtet, den er per Kleiderbügel mit dem Türknauf verband. Verletzungen hat die Ehefrau durch die elektrische Spannung zwar nicht erlitten, allerdings stellte die Polizei bei einem ihrer nächtlichen Einsätze an der Stirn der Frau eine Beule fest und erstattete Anzeige.

Der Richter hat den Ehemann am Montag wegen häuslicher Gewalt, der Errichtung einer versteckten Falle und sogar wegen "terroristischer Drohung" verurteilt. Er kam mit einer Geldstrafe in unbekannter Höhe davon.

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