Für Palander war es der 13. Weltcupsieg seiner Karriere, der dritte im Riesentorlauf, aber einer der größten Erfolge seiner Laufbahn, denn erst im März hatte sich der 29-Jährige beim Weltcupfinale in Aare einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Für den Skandinavier war es die erste schwere Verletzung seiner Karriere gewesen. "Ich habe schon befürchtet, dass ich nicht mehr zurückkomme", gestand Palander nach seinem Comeback-Sieg und fügte daher hinzu: "Das ist einer meiner allerschönsten Siege."
ÖSV-Herren seit zehn Rennen sieglos
Österreichs sieglose Serie im alpinen Ski-Weltcup der Herren hält indes an, sie verlängerte sich vor dem Slalom am Montag in Alta Badia auf zehn Rennen. Das hatte es zuletzt in der Saison 1994/95 gegeben. Aus rot-weiß-roter Sicht hat sich wieder bestätigt: Alta Badia gehört eindeutig nicht zu den Lieblings-Weltcup-Orten der Österreicher. Den nach wie vor letzten Sieg gab es 1997 durch den Kärntner Christian Mayer. Zudem fehlte man in Alta Badia zum zweiten Mal in Folge auf dem Podest.
Reichelt mit Laufbestzeit im 2. Durchgang
Mannschaftlich zeigten sich die Österreicher für Alta-Badia- Verhältnisse gar nicht schlecht: Rainer Schönfelder wurde trotz verpatztem ersten Lauf Sechster, Hannes Reichelt katapultierte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang vom 30. auf den elften Rang. Gesamt-Weltcup-Sieger Raich konnte sich auch über "Blech" freuen. "Immerhin mein zweitbestes Alta-Badia-Ergebnis", weiß der Pitztaler, der 2004 Zweiter und 2001 ebenfalls Vierter in Alta Badia war.
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