So, 24. Juni 2018

Shootingstar

25.09.2017 06:50

Austrias Pentz: Cool & gemütlich die Null gehalten

Ersatzkeeper Patrick Pentz, in Salzburg geboren und bei Red Bull ausgebildet, rettete der Wiener Austria am Sonntag das 0:0 bei Meister Red Bull Salzburg. Es war der erste Punkt für Violett gegen Bullen seit November 2015. Die Highlights vom Spiel gibt's im Video oben.

Der ist so cool, dem ist es egal, ob er vor 10.000 Zuschauern in Salzburg gegen den Meister oder vor 150 in der Regionalliga Ost bei unseren Amateuren spielt" - Austria-Sportchef Franz Wohlfahrt vor dem Anpfiff in der Bullen-Arena über den 20-jährigen Tormann Patrick Pentz, der den an der Fußsohle verletzten Osman Hadzikic in den nächsten Spielen im violetten Kasten vertreten muss - auch Donnerstag in der Europa League bei AEK Athen und Sonntag darauf in der Meisterschaft gegen Altach.

Pentz, geborener Salzburger, vor vier Jahren von der Red-Bull-Akademie zur Austria gewechselt, war bisher einmal in der Meisterschaft zum Einsatz gekommen (in der letzten Runde der Saison 2015/16 beim Heim-3:0 gegen Sturm), dazu dreimal im Cup, zuletzt am letzten Mittwoch beim 3:0 in Vöcklamarkt.

Erstmals seit März 2014 kein Gegentor
Pentz hielt seinen Kasten sauber, glänzte vor allem nach der Pause bei einem Wolf-Schuss (54.) und einem Berisha-Freistoß (81.) - bedeutete: Austria kassierte erstmals seit dem 26. März 2014 (3:0) kein Tor gegen Salzburg.

 Austria holte nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie (sechs Meisterschaft, eine Cup) den ersten Punkt gegen Salzburg seit dem 7. November 2015 (1:1).Auch Rose gratulierteZur Leistung gratulierte Pentz dann auch schmunzelnd Salzburg-Trainer Marco Rose: "Der Patrick ist ja bei Red Bull in der Akademie ausgebildet worden, daher war mir schon klar, dass der ein paar Bälle gut halten kann "

Nach Schlusspfiff ging's für den Keeper zuerst zur natürlich im Stadion anwesenden Familie und zu Freunden, ehe der Interview-Marathon begann - auch das für ihn eine Premiere. Die er strahlend absolvierte: "Für mich gab es nichts Schöneres, als hier in meiner Heimat Salzburg zu null zu spielen. Einfach nur cool."

Ganz gemütlich
Auf die Partie habe er sich so wie auf jede andere auch vorbereitet: "Ich gehe immer ganz gemütlich in ein Spiel, das ist mein Naturell. Und dann versuche ich, die Null zu halten - das ist oberste Priorität! Ich wollte beweisen, dass ich etwas kann, das ist mir, glaube ich, gelungen."

Welcher Ball der schwierigste war? "Der Freistoß von Berisha war sehr gefinkelt, Gott sei Dank habe ich die Ecke erraten". Und so die "Null" festgehalten!

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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