14.12.2006 13:18 |

UEFA-Cup, ade

Austria Wien verliert gegen Espanyol 0:1

Die Wiener Austria hat sich als letzter österreichischer Europacup-Vertreter mit einer 0:1-Niederlage bei Espanyol Barcelona aus dem UEFA-Cup verabschiedet. Vor nur 5.580 Zuschauern im Olympia-Stadion von Barcelona erzielte Pandiani (57. Minute) mit seinem siebenten Tor im Bewerb den entscheidenden Treffer.

Auch letzten Spiel der Gruppe F gelang den Wiener damit kein Punkt, die "Rote Laterne" des Gruppenletzten war der Austria schon vor dem Match sicher gewesen. Das mit der zweiten Garnitur angetretene Espanyol stand schon vor dem Spiel als Gruppensieger fix in der Runde der letzten 32.

Chance auf Führung
Die Violetten fanden durch Mair die große Möglichkeit auf die Führung vor. Allein vor dem Tor zögerte der Tiroler jedoch, anstatt zu schießen (26. Minute). Kurz vor dem Pausenpfiff rettete Goalie Safar nach einem Mair-Patzer gegen Pandiani (45. Minute) das 0:0.

In der zweiten Spielhälfte drückten die Katalanen auf das Tempo und nach 57 Minuten war die Torsperre gebrochen: Nach einer Maßflanke von Riera köpfelte Pandiani mutterseelenallein zum 1:0 ein (57. Minute). In Folge vergaben Pandiani (67. Minute) und Riera (68. Minute) Chancen auf die die endgültige Entscheidung.

Frankfurt scheitert
Knapper als die Austria verpasste Eintracht Frankfurt den Aufstieg in die Runde der letzten 32. Die Hessen mussten sich nach 2:0- Führung dank zweier Tore von Takahara (7. Minute, 51. Minute) bei Fenerbahce Istanbul mit einem 2:2 begnügen. Das war in Gruppe H für den Aufstieg zu wenig. Weissenberger setzte den Japaner bei dessen Kopftor zum 1:0 mit einer genauen Flanke mustergültig in Szene. Nach Seitenwechsel rissen Tuncay (62. Minute) und Semih (82. Minute) die Frankfurter jedoch aus ihren Europacup-Träumen.

0:4 für Ivanschitz
Nicht mehr als ein "Betriebsunfall" war hingegen die 0:4-Pleite, die Österreichs Teamkapitän Andreas Ivanschitz mit Panathinaikos bei Paris St. Germain kassierte. Die Griechen sind dennoch als Gruppensieger in der nächsten Runde. Auch die beiden niederländischen Topklubs Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam fixierten den Einzug in die K.o.-Phase.

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