24.08.2017 16:58 |

Austria-Comeback

Florian Klein: "Das Team ist für mich das Größte"

Florian Klein (30) über die Rückkehr zur Wiener Austria, das dreimonatige Solotraining in diesem Sommer und warum er nie an einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft dachte.

"Krone": Willkommen zurück in Österreich, willkommen "daheim" bei der Austria, für die Sie ja schon von 2009 bis 2012 gespielt hatten - wie war der erste Arbeitstag in Violett?
Florian Klein: Es war schön, alte Bekannte wieder zu treffen. Viele Gesichter kannte ich von früher, nur die riesige Baustelle Generali-Arena war für mich ganz neu.

In den sozialen Netzwerken freuen sich die Austria-Fans unisono über Ihre Rückkehr. Haben Sie damit gerechnet, zumal Sie ja danach auch bei Salzburg gespielt hatten?
Ich selbst bin in den sozialen Netzwerken nicht so aktiv, aber meine Frau und meine Eltern haben mir von den vielen positiven Reaktionen berichtet. Natürlich freut mich das, ist das eine Zusatzmotivation. Und Salzburg? Ich hatte damals immer mit offenen Karten gespielt, ich glaub, dass die Fans auch das honorieren.

Sie hatten im Sommer mehrere Anfragen aus dem Ausland. Warum ist es die Austria geworden?
Die Angebote waren in Ordnung, aber ich habe mich in Absprache mit meiner Frau für die Rückkehr nach Österreich entschieden. Uns gefällt es in Wien super, für meine beiden Kinder ist es auch einfacher, in eine deutschsprachige Schule zu gehen - das wäre zum Beispiel in der Türkei nicht so leicht gewesen.

Nicht so leicht waren wohl die letzten drei Monate: kein Verein, Solotraining. Was haben Sie da genau gemacht?
Ich hab mich in Stuttgart mit einem Personal Trainer fit gehalten, ein Programm absolviert, wie es auch die Vereine in der Vorbereitung durchziehen. Was mir natürlich gefehlt hat, war ein Mannschaftstraining.

Das wird’s bald wieder geben. Wann geht es bei Violett los?
Ich erledige jetzt in Stuttgart die letzten Formalitäten, Auto, Wohnung abmelden etc. Sonntag bin ich in der Südstadt beim Spiel gegen die Admira als Daumendrücker dabei, Montag steige ich ins Training ein. Gut, dass jetzt die Länderspielpause ansteht, so habe ich zwei Wochen Zeit, die Kollegen kennenzulernen.

Stichwort Länderspielpause: Bei der EURO 2016 waren Sie noch Stammspieler in der Nationalmannschaft, danach verloren Sie Ihren Platz, wurden nicht mehr immer einberufen. Dachten Sie je daran, zurückzutreten?
Das war und ist für mich nie ein Thema, im Gegenteil: Für mich ist es das Größte, im Team zu spielen, ich werde alles daran setzen, wieder dabei zu sein. Dass ich zuletzt gefehlt habe, war klar, jetzt beginnt ein neues Kapitel - bei der Austria und hoffentlich auch beim Team.

Für die Teamkollegen geht es am 2. September in Wales um alles oder nichts.
Ich bin überzeugt, dass wir dort gewinnen können, dann sind wir in der Quali wieder dabei.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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