Lebensmittelskandale

Insektengift im Ei: Schärfere Kontrollen gefordert

Kärnten
22.08.2017 16:19

Pferdefleisch in der Lasagne, Würmer im Fisch - und jetzt das Insektengift Fipronil in Eierprodukten: Nach dem jüngsten Lebensmittelskandal fordern die Grünen bessere Kontrolle. Durch eine genaue Herkunfts- und Produktkennzeichnung sowie eine Reform der Lebensmittelsicherheit sollen Skandale vermieden werden.

Mit Eiern aus Belgien ist das Insektizid Fipronil auch zu uns gelangt. Bei drei Proben von pasteurisierten Eiweißprodukten wurden Rücksände des Anti-Milben-Mittels gefunden.

Das Problem: Während Eier aus dem Supermarkt genau gekennzeichnet sind, ist unklar, woher die Inhaltsstoffe von Trocken- und Flüssigeiprodukten stammen. "In der EU gibt es weit über 50 Prozent Käfighaltung. Diese Eier bekommen wir, ohne es zu wissen", kritisiert Tierschutzexperte Alexander Rabitsch. Für mehr Transparenz bei Lebensmitteln haben die Grünen unter Matthias Köchl und Michael Johann einen Forderungskatalog erstellt.

Die Lebensmittelsicherheit und -überwachung soll reformiert werden. Eine EU-weite Herkunfts- und Produktkennzeichnung wird gefordert. Tierische Lebensmittel sollen zurückverfolgt werden können. Bislang seien Anträge im Parlament abgeschmettert worden, so die Kritik.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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