Verletzt:

Wanderer stürzte im Rausch

Seinen Besuch in einer Buschenschank hätte ein 54-Jähriger aus Tiefgraben wohl besser ans Ende statt an den Beginn seiner Wanderung legen sollen: Nach einigen Getränken machte er sich betrunken auf den Weg, schaffte aber nur 500 Meter, bevor er im Rausch in einen Bach purzelte. Er wurde verletzt geborgen.

"Alkohol ist bei jeder Betätigung ein Risiko", warnt der Bergrettungs-Landesleiter Christoph Preimesberger Wanderer ausdrücklich vor Touren im Rausch. Außerdem könne im Fall eines Unglücks die Versicherung aussteigen, wenn Alkohol zu dem Vorfall geführt hatte. Das gelte bereits bei minimalen Alkoholisierungen.

Wie viel Promille der Wanderer aus Tiefgraben genau hatte, wurde nicht gemessen: Der 54-Jährige hatte sich zuerst in einer Buschenschank in seinem Heimatort niedergelassen, konsumierte dort jedenfalls einiges an Alkohol, bevor er auf dem markierten Wanderweg durch das Helenental in Richtung Mondsee wanderte. Schon nach einem halben Kilometer stolperte er aber und stürzte über eine Böschung in ein Bachbett hinunter. Bei dem Sturz verletzte sich der Alkoholisierte am Hinterkopf - eine Zeugin hatte den Unfall beobachtet und alarmierte sofort die Rettungskräfte.

Das Rote Kreuz war rasch zur Stelle, auch der Rettungshubschrauber "C 6" kam. Der Verletzte wurde aus dem Bachbett geborgen und ins Landeskrankenhaus nach Salzburg gebracht.

Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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