Mi, 15. August 2018

Kommentar zur Wahl

28.07.2017 09:03

Die SPÖ-Problemzone: Wien schläft ...

Wirbel um das Nicht-Funktionieren von Krankentransporten, Explosion der Mindestsicherungskosten vor allem für Flüchtlinge, Unregelmäßigkeiten bei der Förderung von Kindergärten, mangelhafte Deutschkenntnisse vieler Schüler: Das ist nur ein kleiner Auszug jener Fehlentwicklungen, mit denen die Wiener in ihrer Stadt konfrontiert sind.

Das Problem: Die zuständigen StadträtInnen erwecken den Eindruck, nichts gegen diese Fehlentwicklungen zu tun. Wien ist demnach für Bundeskanzler Christian Kern Problemzone Nr. 1 für die Wahl am 15. Oktober.

Wie wichtig ein Funktionieren der Wiener SPÖ-Politik bei Nationalratswahlen ist, zeigt die Statistik:

  • Bei der Nationalratswahl 2006 kam die SPÖ in Wien auf 41%, gesamt waren es 35%.
  • Nationalratswahl 2008 SPÖ in Wien nur noch 34,8%, gesamt 29,3%.
  • Nationalratswahl 2013 SPÖ in Wien 31,6%, gesamt 26,8%

Die SPÖ hat also bei Nationalratswahlen in Wien von 2006 bis 2013 fast 10% verloren. Ein Minus, das sich auch in den Gesamtergebnissen spiegelt.

Den Ernst der Lage für die SPÖ haben die roten Landeshauptleute von Kärnten und dem Burgenland erkannt: In Kärnten kündigte Landeschef Kaiser 100.000 Hausbesuche an, um für Christian Kern zu werben. Im Burgenland läuft schon jetzt die Wahlkampfmaschine auf Hochtouren, nur Wien schläft.

Peter Gnam, Kronen Zeitung

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