01.12.2006 00:43 |

Super-Kombination

Sieg für Norweger Svindal in Beaver Creek

Der Norweger Aksel Lund Svindal hat am Donnerstag die erste von fünf Super-Kombinationen in der alpinen Weltcup-Saison gewonnen. Der 23-Jährige holte sich den Sieg in Beaver Creek (USA) in 2:06,74 Minuten vor dem Schweizer Marc Berthod, der im Ziel einen Rückstand von 0,19 Sekunden hatte. Dritter wurde Rainer Schönfelder, der damit die Ehre des ÖSV-Teams rettete.

Von Platz 20 nach der Abfahrt stürmte Svindal mit zweiter Laufzeit im Slalom zu seinem dritten Weltcup-Sieg, dem ersten in einer Kombination.

Topfavorit Benjamin Raich schied nach einer schwachen Abfahrt (Platz 30) im Slalom aus. Dass Raich damit eine Riesenchance vergab, bewies Schönfelder. Der Kärntner war nach einem groben Fehler in der letzten Kurve der Abfahrt gar nur 31. gewesen, kämpfte sich dann aber durch einen starken Slalom sogar noch auf das Podest.

Miller schied nach fünf Slalomtoren aus
Als "Sieger" hatten viele schon den in der Abfahrt überragenden Bode Miller gesehen. Doch der US-Star schied, nachdem er die Abfahrt klar vor Christoph Gruber und Mario Scheiber gewonnen hatte, schon nach fünf Slalomtoren aus. Damit muss Miller auf den ersten von 14 angepeilten Saisonsiegen ebenso weiter warten wie auf seinen ersten Sieg auf den neuen Head-Skiern. Millers großes Ziel ist es, die von Ingemar Stenmark und Hermann Maier gehaltene Bestmarke von 13 Saisonsiegen zu brechen.

Raich schon in der Abfahrt weit zurück
Dass erstmals seit Kitzbühel 2004 der Sieg in einer Kombination nicht an einen ÖSV-Läufer ging, zeichnet sich schon nach der Abfahrt ab. "Ein Austritt an der blödesten Stelle oben, das hat sich bis ins Ziel ausgewirkt", erklärte Raich da seine 2,6 Sekunden Rückstand auf Miller. Es war letztlich egal, denn im Slalom kam dann ohnehin das Out für den Pitztaler.

Slalom-Bestzeit für Schönfelder
Was Raich misslang, klappte bei Schönfelder, der Slalom-Bestzeit markierte. "Obwohl ich in der Abfahrt die letzte Kurve verhaut habe", sagte der nach Durchgang eins noch wütend gewesene Kärntner. Platz drei im Endklassement versöhnte ihn aber.

Donnerstag, 17. Juni 2021
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