Mo, 24. September 2018

Florian Reichstädter

09.05.2017 07:15

Schwere Halswirbel-Verletzung bei Segel-Ass

Schlechte Nachrichten aus dem 470er-Lager von Matthias Schmid und Florian Reichstädter. Der für Medemblik geplante Wiedereinstieg der Olympia-Achten von Rio fällt aufgrund einer Halswirbelverletzung Reichstädters ins Wasser. Der 36-Jährige hat sich eine Fraktur des sechsten Halswirbels mit Deckplatteneinbruch zugezogen, muss sechs Wochen eine Halskrause tragen und absolute Ruhe geben.

Schmid und Reichstädter wollten sich in Medemblik (22.-27. Mai) und bei der Kieler Woche (22.-26. Juni) für die Weltmeisterschaft in Thessaloniki (7.-15. Juli) warm segeln. Untersuchungen sollen nun klären, ob das Comeback bei den Titelkämpfen in Griechenland erfolgen kann.

"Ich habe mich vergangene Woche beim Verladen der Boote verrissen. Nachdem die Schmerzen nicht nachgelassen haben, war ich bei OeSV-Arzt Dr. Harald Widhalm - das Ergebnis kam überraschend und ist natürlich bitter", sagte Reichstädter laut einer OeSV-Aussendung und erklärte: "Es handelt sich um Altlasten, ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit der Wirbelsäule und dem Rücken, nach 20 Jahren im Leistungssport bekommt man eben die Rechnung präsentiert." Er werde aber alles dafür tun, um bald wieder auf das Wasser zurückkehren zu können.

Solider Beginn für Bargher/Mähr
David Bargehr und Lukas Mähr sind hingegen solide in die offene 470er-Segel-EM vor Monaco gestartet. Nach den Plätzen 18, 11 und 3 liegt das ÖeSV-Duo auf Platz 15, die 470er-Neulinge Niko Kampelmühler/Thomas Czajka sind 34. Die Qualifikation wird am Dienstag mit zwei weiteren Wettfahrten abgeschlossen, am Mittwoch segeln die Top-25 um den Einzug ins Medal Race.

krone Sport
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