05.04.2017 10:46 |

"Charles schauen"

Wo Sie den Prinzen in Wien sehen können

Wenn am Mittwoch, die "königliche Airforce 1" im VIP-Bereich des Wiener Flughafens aufsetzt, heißt es für alle Royal-Fans: "Gemma Charles schauen". Als Service von krone.at können Sie hier nachlesen, wo Sie den Prinzen treffen können. Wie bei allen Staatsbesuchen ist auch die Cobra dabei. Die Polizei-Eliteeinheit ist (gemeinsam mit britischen Kollegen) für den Personenschutz von Prinz Charles und Camilla zuständig, bewacht das royale Paar auf Schritt und Tritt. krone.at informiert laufend im Live-Update über alle Begebenheiten rund um den royalen Besuch!

Am Mittwochnachmittag haben Prinz Charles und seine Ehefrau Camilla ihre Italienreise beendet und sich auf den Weg nach Österreich gemacht, wo sie für zwei Tage bleiben werden.

Schon seit Mittwochfrüh wartet Wien gespannt auf den royalen Besuch. Der Botschafter des Königreichs, Leigh Turner, ist besonders nervös, bald auf den Thronfolger und seine Gattin zu treffen. Besonders das "britische" Wetter macht im Sorgen. Via Twitter bat er den Wettergott jedenfalls bereits in der Früh darum, in den nächsten 36 Stunden für schönes Wetter zu sorgen.

Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen freut sich schon auf den royalen Besuch . und hat auch schon alles bereit gestellt. Auf Facebook teilte der erste Mann im Staat ein Foto, auf dem die britische Flagge sowie zwei Tischkarten zu sehen sind. Darauf ist neben seinem eigenen Namen zu lesen: HRH The Prince of Wales. Den Schnappschuss kommentiert der 73-Jährige mit den Worten: "Die Tischkärtchen sind aufgestellt ..."

Kaffee beim Demel, Treffen mit Van der Bellen und Kern
Nach der geplanten Ankunft am Nachmittag geht es gleich zum Traditionscafé Demel in der Wiener Innenstadt. Für die Autofahrten des Konvois mit dem Thronfolger - nur zur Spanischen Hofreitschule ist ein Fußmarsch seiner Königlichen Hoheit geplant - sind die Ampeln auf Grün geschaltet. Für andere Verkehrsteilnehmer heißt es bitte warten.

Nach dem Treffen mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Christian Kern folgt am Abend das große Staatsbankett mit weiteren heimischen Größen aus Politik und Wirtschaft in der Hofburg. Auf der Gästeliste stehen unter anderem Mode-Punkerin und und Aktivistin Vivienne Westwood mit ihrem Ehemann, Designer Andreas Kronthaler - beide sind eng mit Charles und Camilla befreundet - Schauspiel-Größe Dagmar Koller, Intendant der Salzburger Festspiele Markus Hinterhäuser, "Zurück zum Ursprung"-Gesicht Werner Lampert, Umwelt-Minister Andrä Rupprechter, Vorstand der Wiener Philharmoniker Andreas Großbauer sowie Staatssekräterin Muna Duzdar, Adamah-Gründer Gerhard Zoubek sowie Burgenlands "Paradeis-König" Erich Stekovics, der auf Facebook stolz seine Einladung präsentierte.

Am Donnerstag geht's zum Bio-Heurigen und zu den Lipizzanern
Die Nacht verbringen Prinz Charles und Camilla in einer bestens gesicherten und zuvor auf Abhörwanzen durchsuchten Präsidenten-Suite im Luxushotel Sacher. Am nächsten Tag steht (siehe auch Grafik unten) neben Gesprächsterminen bei der OSZE ein klassisches Wien-Programm auf dem Plan. Unter anderem ein Besuch des Musikvereins, ein Buschenschank mit Biowein (der Prince of Wales ist begeisterter Biolandwirt) auf dem Cobenzl und die weltberühmten Lipizzaner.

Für die heimische Wirtschaft könnte der Besuch von Charles und Camilla auf jeden Fall von Vorteil sein. Immerhin ist der britische Kronprinz ein Fan von nachhaltiger Landwirtschaft - und sein Besuch beim Bioheurigen könnten ihn und seine Ehefrau zu Schmankerl-Botschaftern Österreichs machen, hofft Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl: "Ich gehe davon aus, dass die mediale Berichterstattung in Großbritannien über den Besuch in Österreich - etwa bei einem Bio-Heurigen in Wien - das Interesse der Briten an österreichischen Schmankerln steigern wird." Gerade bei Nachhaltigkeit und Bio-Produkten hätten Österreichs Lebensmittelproduzenten "enorm viel zu bieten".

Nach dem Empfang in der britischen Botschaft ist der royale 24-Stunden-Besuch Donnerstagnachmittag dann auch schon wieder vorbei: Abfahrt zum Wiener Flughafen.

Kronen Zeitung/krone.at

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