Die Forscher haben entdeckt, dass die Pflanzenwirkstoffe ein bestimmtes Protein, das die Produktion von Entzündungsstoffen einleitet, in den Gelenken hemmen. Besonders wirksam ist das auch in der traditionellen asiatischen Medizin verwendete Kurkuma offenbar in der Anfangsphase einer Entzündung.
Essen von Curry hilft aber nicht
Experten gehen nun davon aus, dass aus der Gelbwurz neue Medikamente entwickelt werden können, meinen jedoch, dass der Verzehr von mehr Gewürzen allein nicht helfen könne, berichtet BBC-Online.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Gelbwurz auch andere Krankheiten, die mit Entzündungen einhergehen - wie etwa Asthma, Multiple Sklerose und chronische Darmentzündungen - positiv beeinflussen kann. In den Versuchen konnten sie feststellen, dass Extrakte der Gelbwurz, die Kurkuminoide, offenbar eine Reaktionskette unterbrechen, die zu Knochenabbau führt. In weiteren Studien wollen die Forscher daher untersuchen, ob der Wirkstoff auch gegen Osteoporose eingesetzt werden kann.
Kurkuma ist ein heiliges Gewürz und eine bewährte Heilpflanze in Indien. Ihre Verwendung in der ayurvedischen Medizin ist mindestens 3.000 Jahre alt. Seit dem frühen Mittelalter ist die Wurzelknolle auch in Nordafrika und Europa gebräuchlich. Kurkuma ist ein Hauptbestanteil im Currypulver und dient es auch zum Färben von Textilien, Leder oder Holz. (pte)
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