Konrad als Retter?

Ottos “Projekt Violett” wird immer konkreter

Sport
14.12.2016 06:00

Otto Konrad möchte sich punkto Austria-Obmannposten bald entscheiden, vielleicht schon Anfang Jänner. Der Wickel zwischen Trainer Emich und Reifeltshammer scheint ausgeräumt zu sein - wohl dank Hilfe Konrads.

Er besucht seit geraumer Zeit jede Vorstandssitzung - auch jene gestern -, ist nie um einen Ratschlag oder Kontakt verlegen und trägt als einstiger UEFA Cup-Held der Salzburger Austria Violett seit Ewigkeiten im Herzen - Otto Konrad. Noch aber ziert sich der 52-jährige "stille Berater", der als "wilder Abgeordneter" im Landtag sitzt, offiziell als Obmann des Westligisten aufzutreten. Noch.

"Wir verfolgen einen längerfristigen Plan. Dazu gehört, dass wir in Verhandlungen sind, was Veranstaltungs - und Betriebsstättengenehmigung für das Stadion in Maxglan betrifft. Aktuell hat die Austria hier nur bis Sommer 2018 grünes Licht. Und wir suchen Partner, die länger als eineinhalb Jahre mit uns planen. Sind diese Dinge geklärt, möchte ich eine Entscheidung im Jänner treffen, ob ich der Austria ,größer‘ zur Verfügung stehe", meinte Konrad.

"Sind zwei Heißsporne"
Gewissermaßen hat sich der Sieger der "Krone"-Fußballerwahl 1993 und ’94 aber längst auch aktiv in sportliche Belange eingeschaltet. Zwischen Trainer Didi Emich und Abwehrboss Raphael Reifeltshammer herrschte seit Mitte der Herbstsaison Eiszeit, wurde "Rapha" aus dem Kader gestrichen. Konrad vermittelte: "Ich habe meine Meinung dazu kundgetan. Sie sind zwei Heißsporne. Emich ist der Chef, wir alle wissen auch, dass Reifeltshammer ein wesentlicher Bestandteil sein kann", grinste "Diplomat" Konrad.

VALENTIN SNOBE, Kronen Zeitung/red

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