Bundesliga-Hit

Heimpleiten-Hattrick! Rapid verliert gegen Sturm

Sport
27.11.2016 18:13

Ausverkauftes Allianz Stadion im großen Bundesliga-Hit! Aber die Rapid-Fans durften nicht jubeln. Im großen Bundesliga-Hit setzte es die dritte Heimpleite in Serie, die vierte Pflichtspielpleite hintereinander. Denn Sturm jubelte nach einem abgefälschten Glückstor über einen 2:1-Sieg und die Tabellenführung. Im Video oben sehen Sie alle Highlights!

Sturm Graz hat seine Erfolglosigkeit in der Fußball-Bundesliga beendet, Platz eins gehalten und Rapid tiefer in die Krise gestürzt. In einem unterhaltsamen Schlager siegten die Steirer erstmals nach vier Runden. Rapid kassierte beim Heimdebüt von Neo-Trainer Damir Canadi den nächsten Rückschlag und hält bei bereits vier Pflichtspiel-Niederlagen in Folge.

Führung durch Traum-Freistoß
Charalampos Lykogiannis hatte Sturm in der 10. Minute mit einem perfekt getretenen Freistoß in Führung gebracht. Die Mannschaft von Canadi - er setzte im "Sechs-Punkte-Spiel" überraschend auf den erstmals bei den Profis spielenden Osarenren Okungbowa (22) - war gefordert. Sie fand die richtige Antwort. Keine drei Minuten nach dem 0:1 wuchtete Kvilitaia einen Traustason-Eckball zu seinem ersten Liga-Tor ins Netz. Der georgische Teamstürmer hätte gegen bei Standardsituationen nicht sattelfest wirkende Grazer beinahe nachgesetzt. Erneut nach einem Eckball ging der Ball von Kvilitaias Schulter knapp am Tor vorbei (16.).

(Bild: APA/HANS PUNZ)

Aufseiten der Grazer, die Stefan Hierländer (Nebenhöhlen) vorgeben mussten, zwang James Jeggo per Distanzschuss Strebinger zu einer Parade (19.). Nach einem extrem flotten Beginn von beiden Seiten ließ das Tempo danach ein wenig nach. Vor allem bei Rapid schlichen sich Ballfehler ein. Großchance konnte sich bis zum Pausenpfiff keine Mannschaft mehr erarbeiten.

Mocinic kam ins Spiel
Okungbowa blieb danach in der Kabine, für ihn kam Ivan Mocinic ins Spiel. Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten aber Sturm. Strebinger entschärfte zunächst einen Versuch von Bright Edomwonyi (47.), beim anschließenden Eckball warf sich der Goalie auch Alar in den Weg. Der 11-fache Saisontorschütze wartete am Ende zum vierten Mal in Folge auf ein persönliches Erfolgserlebnis.

Während Foda keine Grund zum Wechseln hatte, brachte Canadi Tamas Szanto für den in seinem ersten Ligaeinsatz seit über drei Monaten kaum sichtbaren Philipp Schobesberger. Für Louis Schaub kam mit Matej Jelic dann noch eine frische Offensivkraft, bei Sturm Philipp Zulechner für Edomwonyi. Die gefährlichste Szene der Hausherren ergab sich vorerst nur aus einem Fehler von Christian Gratzei, der an einem Eckball vorbeisegelte (66.).

Torschrei auf den Lippen
Erst in der 79. Minute lag der grünweißen Anhängerschaft der Torschrei wieder auf den Lippen. Erneut war es Kvilitaia nach einem ruhenden Ball, der Kopfball des 1,93-Meter-Manns verfehlte aber das Ziel. Zwei Minuten später jubelte nach Schmerböcks Distanzschuss indes die Auswärts-Kurve. Rapid versuchte es danach erfolglos mit der Brechstange, die erste Liga-Niederlage gegen Sturm nach zehn Spielen blieb Realität.

Bundesliga, 16. Runde
Sonntag
Rapid - Sturm 1:2 (1:1)
Salzburg - Admira 0:1 (0:1)
WAC - Austria 0:3 (0:0)
Samstag
Mattersburg - Altach 1:2 (0:1)
Ried - St. Pölten 1:2 (1:0)

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(Bild: KMM)



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