28.09.2006 17:03 |

Beschwipst gefahren

Paris wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht

Während die Miss Hilton durch die Welt gondelt, trudeln bei ihr zu Hause die blauen Briefe ein: In ihrer kalifornischen Heimat muss sich das Partygirl wegen Trunkenheit am Steuer nun vor Gericht verantworten. Knapp drei Wochen nach ihrer nächtlichen Festnahme in Hollywood hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Los Angeles Anzeige erstattet, berichtete die US-Zeitschrift „People“. Ein erster Gerichtstermin war bereits für Donnerstag festgesetzt. Das Verfahren wurde dann aber vertagt.

Als Höchststrafe muss die Millionenerbin mit einer Geldbuße in Höhe von 1.000 Dollar (etwa 790 Euro) rechnen. Das kostet ihr wahrscheinlich einen Lacher, denn 1.000 Dollar vertrinkt sie beim Kaffee. Der Richter könnte auch ein halbes Jahr Haft verhängen, was bei Erstverstößen - wie im Fall von Hilton - aber recht unwahrscheinlich ist.

Am 7. September war Paris der Polizei durch „unregelmäßiges Fahren“ aufgefallen. Nach einem Alkoholtest stellten die Beamten fest, dass sie „betrunken hinter dem Steuer saß“, hieß es in einer Presseerklärung der Polizei. Einen Promille-Wert nannten sie nicht. Paris’ Sprecher betonte, die 25- Jährige habe nur das Minimum an Alkohol im Blut gehabt, das für eine Festnahme nötig war. Sie hatte den ganzen Tag über ein Musikvideo für ihr neues Album gedreht und sei müde und hungrig gewesen.

In einer Radio-Show verteidigte sich Paris wenige Tage später. „Es war nichts“, sagte der TV-Star. Sie habe auf einer Party nur „einen Margarita-Drink“, allerdings auf leeren Magen, zu sich genommen. Sie sei „vielleicht ein kleines bisschen zu schnell gefahren“, um sich einen Hamburger zu besorgen, räumte die Blondine ein. Paris fährt neben zahlreichen Nobelkutschen auch einen McLaren Mercedes SLR.

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