21.09.2016 09:07 |

Kärnten Inoffiziell:

"Otti" nervt die Regierung

5 Referenten gegen Fischotter // Das Tier steht vor Abschiebung

Das Viecherl hört auf den lateinischen Namen Lutra lutra oder auf Deutsch Fischotter. Das possierliche Tier hält fünf Referenten der Landesregierung auf Trab: Fischereireferent Gerhard Köfer, Jagdreferent Gernot Darmann, Umweltreferent Rolf Holub, Agrarreferent Christian Benger und bei Entschädigungszahlungen Finanzreferentin Gaby Schaunig. Kompliment, das muss man auch erst einmal schaffen!

Der im Wasser lebende Marder meuchelt mit Vorliebe Fische und davon mundet ihm die Kärntner Urforelle am besten. Fischer klagen über enorme Schäden und fordern Maßnahmen. Aber da ist guter Rat teuer! Denn "Otti" ist ganzjährig geschützt, nutzt das fleißig zur Vermehrung und leert die Flüsse.

Momentan führt das politische Quintett ein Fischotter-Abschiebungsprojekt im Schilde. Länder wie die Niederlande reißen sich angeblich um lebend eingefangene und frisch gelieferte Fischotter. Warum, das weiß niemand.

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Afritz war ebenfalls Thema in der Regierung. Alle, von LH Peter Kaiser abwärts dankten gestern Bürgermeister Max Linder für seine umsichtige Arbeit. Vor allem Landesrat Holub ist es, der eine Pflichtversicherung gegen Naturgewalten möchte. "15 Euro im Jahr und alles ist versichert." Kaiser seinerseits will die Versicherungen an den Kosten von Schutzbauten und Wildbachregulierungen beteiligen.

Holub ist es, der Amtshaftungsklagen betroffener Afritzer gegen den Bund als Oberbehörde der Wildbachverbauung für möglich hält. "Ich weiß von drei Betroffenen, die so etwas planen."

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Bundeskanzler Christian Kern hat das Pressefoyer nach dem Ministerrat abgeschafft. LH Kaiser & Co. bauen ihres nach der Regierungssitzung sogar aus. Weil der von Ex-LH Jörg Haider geschaffene Medienraum ob seiner Kleinheit bereits zu Kreislaufzusammenbrüchen bei Journalisten geführt hat, dient nun der Spiegelsaal als Ort der Pressekonferenzen.

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