Mit „Invest in Klagenfurt“ will die Stadt internationale Unternehmen anziehen und Gründern den Weg erleichtern. Neue Flächen, bessere Vernetzung und schnellere Genehmigungen sollen den Standort nachhaltig stärken.
Mit „Invest in Klagenfurt“ startet die Landeshauptstadt ein neues, internationales Wirtschaftsservice, das den Standort gezielt auf die globale Bühne hebt und Klagenfurt als attraktiven Innovationsstandort sichtbar machen soll.
„Wir schaffen eine Plattform, auch für Start-ups, wollen Personen, die ein Unternehmen gründen, beim Behördengang begleiten“, sagt Stadtrat Julian Geier (VP). „In Oberösterreich hat man schon nach einem halben Jahr alle Genehmigungen, bei uns dauert es oft zwei Jahre. Das soll sich ändern.“
Gute Vorraussetzungen sich anzusiedeln
Die Regierung hat 2,6 Milliarden Euro für die Wirtschaft zur Verfügung gestellt, „einiges davon soll in Klagenfurt landen. Wir müssen die Stadt auf die internationale Landkarte bekommen.“
Die Voraussetzungen dafür sind exzellent: Schleppekurve, Rohrer-Gründe, Uni-Campus, Lakeside Park, Südquartier und Deponie-Gelände bieten viele Möglichkeiten, sich anzusiedeln. Zielmärkte sind Österreich, Norditalien, Slowakei, Kroatien und Bayern. Auch Nordeuropa und England wären optimal.
Vernetzung, Verlässlichkeit und Lebensqualität
Allein im Osten der Stadt sind 68 Hektar verfügbar. „Wir liegen da mit der Koralmbahn mitten auf der neuen Südachse. Internationale Unternehmen suchen heute mehr als nur einen Standort. Sie suchen Vernetzung, Verlässlichkeit und Lebensqualität und genau das bietet Klagenfurt“, sagt Wirtschaftskoordinator Andreas Fritz.
Das Verkehrsnetz der Ostspange soll ab 2027 verwirklicht werden und rund 30 Millionen Euro kosten. Nicht nur Tourismus, auch die Wirtschaft ist wichtig. „Wir wollen jährlich von der Kommunalsteuer 9,5 Millionen Euro für die Wirtschaft kriegen“, betont Geier.
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