Mi, 20. März 2019
03.09.2016 11:07

Ex-Nummer acht

Jürgen Melzer ist guter Dinge für nächste Turniere

Nicht zuletzt wegen eines Magen-Darm-Virus hat es für Jürgen Melzer in der Qualifikation für die US Open nicht geklappt. Der 35-jährige Niederösterreicher ist allerdings an der Seite des Polen Marcin Matkowski noch im Doppel-Einsatz. Die Zeit nach New York ist schon geplant. Nach zwei Tennis-Challengern in Frankreich erhält er eine Wildcard für das Erste Bank Open in Wien.

Nach einer zehnmonatigen Auszeit war Melzer mit einem Fünfsatz-Sieg beim Davis Cup in der Ukraine über Illja Martschenko sowie dem Viertelfinaleinzug in Kitzbühel nach einem Sensationssieg über Dominic Thiem stark zurückgekehrt. Danach musste er bei den Challengern in Liberec (2. Runde) und Trnava (1. Runde) wieder Rückschläge zur Kenntnis nehmen.

"Ich glaube, dass es normal ist, dass es nach einer so langen Zeit rauf und runter geht", stellte Melzer fest. "Ich weiß, dass mir noch eine gewisse Match-Fitness fehlt, das kann man sich leider nicht antrainieren. Aber ich bin ganz guter Dinge, dass das auch wieder positiv weiterlauft."

Dank Wildcard in Wien dabei
Nach seinem Doppel-Einsatz mit Matkowski (Samstag gegen die favorisierten Australian-Open-Sieger Jamie Murray/Bruno Soares/GBR/BRA-4) bereitet sich Melzer auf die nächsten Einzeleinsätze in Orleans und Mons vor. "Das ist vier bzw. drei Wochen vor Wien. In Wien bekomme ich eine Wildcard", verriet Melzer. Für die Challenger in Frankreich muss der aktuell nur auf Platz 367 liegende, French-Open-Halbfinalist von 2010 seinen "protected ranking"-Status nützen.

Nach Wien sind in diesem Jahr noch zwei weitere Challenger geplant. "Dann ist die Saison eh schon wieder vorbei." Melzer wird sich danach für die Saison 2017 aufbauen, die er wieder in Australien beginnen möchte. "Vielleicht fange ich sogar in Brisbane mit der Quali an und spiele dann Quali für die Australian Open sowie Doppel in Melbourne."

Begeistert zeigte sich Melzer, der US-Open- und Wimbledon-Sieger im Doppel, von den neuerlichen Veränderungen in Flushing Meadows. "Unglaublich, das muss man sagen. Wie sie aus dem Nichts sehr viel aus dem Boden gestampft haben. Das Dach, der neue Grandstand..., die investieren sehr, sehr viel in die Anlage. Für die Zuschauer ist es wahrscheinlich das beste Grand-Slam-Turnier", sagte Melzer.

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