Tennis-Legende

Boris Becker klagt: “Es läuft zu viel Fußball”

Sport
24.08.2016 11:10

Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker wurde in Köln als "Lichtgestalt des Jahres" ausgezeichnet. Bei seinem Auftritt übte er Kritik an der Sportwelt, die sich zu sehr auf Fußball konzentriere und sprach auch über die Olympischen Spiele in Rio.

Man solle auch anderen Sportarten den Raum geben, den sie verdienen, betonte Ex-Tennis-Star Boris Becker bei seiner Auszeichnung in Köln. "Olympia hat das gezeigt. Es läuft meines Erachtens zu viel Fußball."

Auch an der Organisation bei den Olympischen Spiele in Rio übte der 48-Jährige Kritik: "Die Toilette im Dorf ging vielleicht jeden zweiten Tag. Das Wasser in der Dusche kam aus der Wand. Das Essen in der Mensa - erst war man begeistert, aber nach drei Tagen kann man es nicht mehr sehen."

Die Sportler sollten seiner Meinung nach mehr im Mittelpunkt stehen. "Vielleicht sollte man das bei den nächsten Spielen mal berücksichtigen. Es geht nicht um die Sponsoren, es geht um die Sportler." Boris Becker hatte selbst 1992 bei den olympischen Spielen in Barcelona im Doppel mit gemeinsam mit Michael Stich Gold erobert. Seit 2013 ist er Trainer des Tennis-Weltranglistenersten Novak Djokovic.

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