Di, 18. Dezember 2018

Aufräumarbeiten

16.08.2016 17:30

Unwetter sorgt für Ausnahmezustand!

Ein schwerer Gewittersturm mit Starkregen hat, wie berichtet, am Montag eine Spur der Verwüstung durch weite Teile Kärntens gezogen. Nach den Unwettereinsätzen müssen Feuerwehren und Bautrupps nun von Muren verschüttete Straßen und Häuser befreien. Allein in Sittersdorf sollen die Arbeiten Monate dauern.

"Es waren apokalyptische Szenen, wie ich sie in unserer Gemeinde noch nie gesehen habe", beschreibt der Sittersdorfer Bürgermeister Jakob Strauß die Lage im kleinen Ort Altendorf. Dort traten nach den schweren Unwettern gleich mehrere Bäche über die Ufer. Strauß: "Die Wassermassen spülten tonnenweise Geröll in das Grundstück eines Tischlers. Das Werkstätten-Gebäude wurde nicht nur geflutet, sondern sogar teilweise verschüttet."

Auch im Bereich des Sagerbergs wurden mehrere Brücken, Straßen und Gebäude beschädigt. Vier Höfe sind regelrecht von der Umwelt abgeschnitten. Die Einsatzkräfte sind daher seit gestern, Dienstag, mit den Aufräum- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Die Schäden werden alleine hier auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Auch im Rosental hinterließ das Unwetter eine regelrechte Spur der Verwüstung. Dass niemand verletzt wurde, ist nicht zuletzt dem heldenhaften Einsatz der Wirtin des Gasthauses "Goldenes Bründl" im Loibltal zu verdanken. Sie hat in letzter Minute eine rumänische Urlauberfamilie mit dem Auto aus der Tscheppaschlucht gerettet. Wie berichtet, gingen dort mehrere Muren ab.

Aufgrund des vorbildlichen Einsatzes der Feuerwehren und der Straßenmeisterei konnte die Loiblpass Straße bereits Dienstagfrüh wieder zumindest einspurig freigegeben werden. Insgesamt elf Lkw und mehrere Bagger beförderten Geröll aus dem betroffenen Gebiet. Mehr als 1500 Kubikmeter mussten von der Straße entfernt werden.

Bürgermeister Ingo Appé; "In der Tscheppaschlucht wird nach wie vor gebaggert. Wenn das Wetter mitspielt, kann sie am Donnerstag freigegeben werden."

Eine Schrecksekunde durchlebten die Feuerwehrleute der FF Wellersdorf: Auf dem Weg zu einem Einsatz raste eine Mure auf sie zu und verfehlte ihr Einsatzfahrzeug nur knapp. Kommandant Felix Filipic hat die Szenen sogar mit dem Handy mitgefilmt.

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