Mo, 15. Oktober 2018

EM-Qualifikation

12.03.2016 22:36

ÖHB-Frauen besiegen Bulgarinnen auch im 2. Duell

Das österreichische Handball-Nationalteam der Frauen hat die Pflichtaufgaben in der EM-Qualifikation gegen Bulgarien souverän gelöst. Drei Tage nach dem 33:20-Sieg in Gabrowo gewann die ÖHB-Truppe am Samstag in Bregenz 39:27 (19:12). Damit liegen die Österreicherinnen in Gruppe 3 weiter auf Platz drei, im Parallelspiel siegte Vize-Europameister Spanien gegen die Niederlande daheim 32:29.

Eine Verbesserung unter die Top zwei ist für Österreichs Truppe damit kaum noch zu schaffen. Selbst bei einem nicht zu erwartenden Heimsieg gegen die Spanierinnen müsste dieser nach der 15:25-Auswärtsniederlage mindestens mit zehn Toren Unterschied ausfallen. Aber die Spanierinnen haben auch noch ein Match gegen Bulgarien ausständig. Daher ist die wohl einzige ÖHB-Chance auf die EM-Teilnahme, als Bester der sieben Gruppen-Dritten das Ticket für die Endrunde im Dezember zu lösen.

Gegen die Bulgarinnen bogen die Schützlinge von Trainer Herbert Müller von Beginn weg auf die Siegesstraße ein. "Wir haben dominiert von Anfang an. Ich konnte früh anfangen zu testen", sagte der Deutsche. "Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt. Nur in der Deckung müssen wir aggressiver sein. Aber das Ziel waren vier Punkte, das haben wir sehr souverän erreicht."

Der Coach hat eine kleine Hoffnung, am 1. Juni daheim gegen Spanien noch einmal zu punkten. "Wir müssen zu Hause kämpfen bis zum Umfallen. Wir werden alles daransetzen, um diese Chance zu suchen." Drei Tage später beim Vize-Weltmeister in den Niederlanden ist die Niederlage praktisch einprogrammiert. Sonja Frey sieht beiden Duellen realistisch entgegen. "Die sind so konsequent, die haben so eine Konstanz", meinte sie über die beiden Gegner. "Vielleicht geht zu Hause gegen Spanien etwas."

Frey wechselt nächste Saison nach Frankreich
Freys aktueller, ebenfalls von Müller betreuter Verein Thüringer HC hat übrigens im Wochenverlauf ihren Transfer für die nächste Saison zum französischen Tabellenletzten Cercle Dijon Bourgogne bekanntgegeben. Der ehemalige Europacupfinalist befindet sich im Umbruch, Frey soll eine zentrale Rolle spielen und statt wie bisher auf der linken Außenbahn im zentralen Rückraum spielen. Frey: "Ich habe mich entschieden nach Dijon zu kommen um mich weiter zu entwickeln."

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