29.01.2016 11:19 |

Protest gegen Iran

Hier stellt halb nackte Frau ihre Hinrichtung dar

Die Europareise des iranischen Staatspräsidenten Hassan Rohani hat in Rom und Paris viel Staub aufgewirbelt. Zunächst wurden in Italiens Hauptstadt - aus Rücksicht auf den muslimischen Glauben - antike Nacktstatuen verhüllt. In Paris protestierte kurz darauf eine Frau auf bizarre Art gegen Rohanis Besuch: Sie hing fast nackt und mit einem dicken Strick um den Hals von einer Fußgängerbrücke. Sie und weitere Aktivisten wollten damit auf Missbräuche des iranischen Regimes gegenüber Frauen hinweisen.

Auf den Brüsten der Frau war die iranische Nationalfahne aufgemalt. "Willkommen Rohani, Henker der Freiheit!" - mit diesem Banner verdeutlichten die Aktivisten ihren Unmut über den Besuch des iranischen Staatspräsidenten in Frankreich.

In Rom löste die Verhüllung antiker Nacktstatuen in den Kapitolinischen Museen, die von der Behörde angeordnet wurde, in eine politische Debatte aus. Die Regierung distanzierte sich von der Aktion. Italiens Kulturminister Dario Franceschini kritisierte: "Wir wurden über die Aktion nicht informiert. Es hätte andere Wege gegeben, um nicht die Sensibilität eines derart wichtigen ausländischen Gasts zu verletzen."

Wiederbelebung der Wirtschaftsbeziehungen
Nach der Aufhebung der Sanktionen soll es nun zur Wiederbelebung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen europäischen Ländern wie Italien und Frankreich und dem Iran kommen. So gab Rohani bekannt, 118 Maschinen des europäischen Flugzeugherstellers Airbus zu kaufen. Außerdem wurde im Rahmen des Staatsbesuchs in Frankreich ein Vertrag mit dem Energieriesen Total unterzeichnet.

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