17.06.2006 17:40 |

Mutprobe

Bräutigam rennt nackt durch Straße - fast getötet

Das wäre fast ins Auge gegangen: Ein zukünftiger Bräutigam wollte seine Auserwählte durch einen besonderen Liebesbeweis beeindrucken. Der Amerikaner flitzte nackt durch die Straße, versteckte sich hinter einem Busch und wurde für einen Verbrecher gehalten. Das Ergebnis: Der Mutige wäre beinahe erschossen worden.

Seine voreheliche Showeinlage hat aus dem Möchtegern-Bräutigam einen nackten Flüchtling unter Pistolenbeschuss gemacht. Wie die Tageszeitung "Ann Arbor News" berichtete, hatte der Mann mit seiner Freundin nach Mitternacht über die bevorstehende Hochzeit diskutiert. Als sie sich unsicher zeigte, versuchte er, sie durch eine "Mutprobe" zu mehr "Risikobereitschaft" zu bewegen.

Gefährliche Flitz-Aktion
Splitternackt sprang der Mann dem Bericht zufolge aus dem Parterre-Fenster und lief die Straße entlang. Als ihm ein Pärchen entgegenkam, sprang er in die Büsche. Der andere Mann hörte das Rascheln und witterte Schlimmes. Sofort zog er eine Pistole und forderte den Nackten auf, sich zu stellen.

Wilde Verfolgungsjagd mit Schüssen
Der Bräutigam in spe zog die Flucht vor, und es kam zu einer Verfolgungsjagd - voran der Flitzer, hinter ihm der Bewaffnete, der schließlich sogar mehrere Schüsse abgab. Glücklicherweise verfehlte er sein Ziel. Kurz darauf griff die von einem Anwohner alarmierte Polizei ein.

Die Mutprobe endet glimpflich
Der Schütze wurde festgenommen - wie sich herausstellte, hatte er keinen Waffenschein. Der Nackte kam mit ein paar Schrammen davon. Ob er seine Freundin mit dieser Aktion zur Eheschließung bewegen konnte, ist nicht bekannt.

Symbolbild