Di, 21. August 2018

Lobt Boston-Attentat

03.11.2015 07:38

Al-Kaida-Chef ruft zu weltweiten Anschlägen auf

Der Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman al-Zawahiri, hat Muslime in aller Welt zu Anschlägen auf westliche Länder aufgerufen. Als Beispiel für ein "gelungenes" Attentat hob Zawahiri den Anschlag auf den Boston-Marathon in den USA im Jahr 2013 hervor. Die Brüder Tamerlan und Dzhokhar Tsarnaev hatten damals drei Menschen durch Sprengsätze getötet und zahlreiche weitere Personen teils schwer verletzt.

Bereits im September hatte sich Terrorchef Zawahiri mit einer Audiobotschaft gemeldet, jetzt rief er in einer Videobotschaft erneut zu Anschlägen auf: So sollten die USA im eigenen Land ebenso wie US-Einrichtungen in aller Welt angegriffen werden, forderte Zawahiri nach Angaben des auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmens SITE vom Montag.

Als Beispiele für Anschläge im Westen führte er etwa den Islamisten Mohamed Merah an, der 2012 drei Soldaten sowie drei Schüler und einen Lehrer einer jüdischen Schule in Toulouse in Frankreich erschossen hatte. Die Tat der Brüder Tsarnaev, die 2013 beim Boston-Marathon drei Menschen durch Sprengsätze getötet hatten, hob Zawahiri dabei besonders hervor.

Video über Twitter verbreitet
Laut SITE wurde das Video diesmal nicht durch islamistische Internetseiten verbreitet, sondern über Twitter. In dem Video lobte der Al-Kaida-Chef auch die jüngsten Messerattacken von Palästinensern gegen Israelis.

In der Audiobotschaft im September hatte er die Attentate auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" und auf einen jüdischen Supermarkt im Jänner in Paris verherrlicht.

Aus dem Video-Archiv: Der Anschlag auf den Boston-Marathon

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