Di, 16. Juli 2019
04.11.2015 14:41

Rumänien zum Auftakt

Auf neuen Wegen: ÖHB-Herren starten in WM-Quali

Die Zeichen stehen auf Neuanfang. Am Mittwoch startet Österreichs Handball-Nationalteam verjüngt in die WM-Qualifikation für die Endrunde 2017 in Frankreich. Zum Auftakt wartet auf die Truppe von Patrekur Johannesson im Heimspiel (20.25 Uhr, Südstadt) Rumänien. Drei Tage später müssen die ÖHB-Herren auswärts gegen Finnland bestehen.

Keine leichte Aufgabe für Österreichs Nationalteam, fehlen Trainer Patrekur Johannesson doch gleich acht Spieler, die noch vor neun Monaten bei der WM in Katar im Einsatz waren. Der Neuaufbau der Mannschaft ist längst im Gange. Langjährige Stützen wie Max Wagesreiter, Lucas Mayer oder Roland Schlinger haben ihre Nationalteamkarriere beendet. Dass Kapitän Viktor Szilagyi und Fabian Posch verletzungsbedingt nicht mit dabei sind, war schon vor wenigen Wochen bekannt. Doch nun gilt es mit Raul Santos und Romas Kirveliavicius zwei weitere Ausfälle zu kompensieren.

Santos-Ausfall schmerzt besonders
Kirveliavicius, der beimHSC 2000 Coburg unter Vertrag steht, verletzte sich im Pokalspiel gegen THW Kiel am Finger. Viel mehr schmerzt jedoch der Ausfall von Flügelspieler Raul Santos. Der Gummersbach-Legionär war am Wochenende in der deutschen Bundesliga trotz Knieproblemen zu intensiv eingesetzt worden, woraufhin er für die beiden Spiele in der WM-Qualifikation gegen Rumänien und Finnland nicht mehr in Frage kam. "Eigentlich hätte er nur ein paar Minuten spielen sollen. Der Trainer hat mich angerufen und sich entschuldigt, aber das ist natürlich ganz schlimm für uns", erzählt Johannesson.

Der gebürtige Islander steht nun vor der Aufgabe eine neue junge Mannschaft zu formen. So steht der 21-jährige Wilhelm Jelinek von Westwien erstmals im Kader des Nationalteams. Für Kirveliavicius und Santos rücken Christian Neuhold (UKH Krems) und Lukas Frühstück (Bregenz) nach. "Junge Spieler dürfen auch Fehler machen, aber ich möchte Wille und Einsatz sehen. Im Nationalteam gibt es nur 100 Prozent", stellt der 43-jährige Trainer klar.

Bozovic glänzt in der Champions League
Von den "älteren" Stammspielern sorgte vor allem Janko Bozovic in den vergangenen Wochen für Aufsehen. Der 30-jährige Rückraumspieler zählt momentan mit seinen spektakulären Treffern für Metalurg Skopje zu einem der besten Shooter der EHF Champions League. In der Torschützenliste liegt er nur knapp hinter dem dänischen Superstar Mikkel Hansen. "Ich versuche immer mein Bestes zu geben und möchte mit mich mit dem Nationalteam für die WM qualifizieren. Das größte Ziel wäre Olympia", sagt Bozovic.

Mit Abstand der Älteste im Team ist nun Torhüter Nikola Marinovic. Der 39-Jährige, der im Sommer vom deutschen Erstligisten Göppingen zum Schweizer Meister Schaffhausen gewechselt ist, denkt aber noch lange nicht an ein Karriereende: "Ich bin fit und fühle mich wohl. Die nächsten zwei Jahre werde ich bestimmt noch spielen."

Rumänien als stärkster Gegner
Momentan liegt der Fokus auf den ersten beiden WM-Quali-Gegnern Rumänien und Finnland. Johannesson hat beide Mannschaften bereits analysiert: "Rumänien ist körperlich stark, sie haben viele Spieler mit internationaler Erfahrung. Außerdem haben sie gegen die Slowakei und Dänemark enge Spiele geliefert. Das sagt schon alles. Sie sind vielleicht sogar stärker als die Finnen einzuschätzen." Gegen Finnland hatte die ÖHB-Auswahl in der letzten EM-Qualifikation auswärts einige Probleme, konnte aber dennoch einen 26:23-Sieg einfahren. Der vierte Gruppengegner ist Italien. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für das WM-Play-Off gegen einen EM-Teilnehmer im Juni 2016.

Trotz der schwierigen Ausgangssituation möchte der ÖHB die Qualifikation schaffen. Auch wenn das Team verjüngt ist und vielleicht weniger Erfahrung mitbringt, ist das Ziel für Johannesson klar definiert: "Wir wollen natürlich nach Frankreich, haben in den letzten Jahren Lunte gerochen und gehören aufgrund der Leistungen zurecht zu den Anwärtern auf einen WM-Platz. Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit einem verjüngten Team diesen Weg zu gehen."

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