17.10.2015 21:47 |

250 Menschen halfen

"20 Verletzte" im Tauerntunnel

250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Polizei, Bezirkshauptmannschaft und der Asfinag probten am Samstagnachmittag wieder den Ernstfall im Tauerntunnel. Die Annahme war, dass vier Autos und ein Lkw zusammenprallen. Es gibt 20 Verletzte. Diese müssen rasch gerettet, versorgt und in Spitäler gebracht werden.
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Für die Übung war der Tunnel von 16 bis 21 Uhr gesperrt. Mit Autos vom Schrottplatz wurde ein normales Verkehrsaufkommen simuliert. 20 Statisten begaben sich in die vier Pkw und den Laster, die in Richtung Villach knapp vor dem Südportal zusammenprallten.

Die Feuerwehr Zederhaus war nach der Alarmierung und der automatischen Tunnelsperre als Erste vor Ort: "Die Männer mussten über den Gegenverkehrstunnel einfahren und gelangten durch einen Querstollen zum Unfallort", schildert Abschnittskommandant Hans Jürgen Schiefer. 100 Rot-Kreuz-Helfer, drei Ärzte, zehn Notfall-Sanitäter, ein Kriseninterventionsteam und weitere Sanitäter eilten zum Tunnel: "Wir haben die Erstversorgung erstmals in den Garagen der Asfinag auf der Südseite eingerichtet. Dort wurde geschaut, wer am Schnellsten ins Spital muss. Gleich nach dem Unfall haben wir eruiert, welche Spitäler wie viele Plätze und OP-Kapazitäten haben", erläutert Rot-Kreuz-Bezirkskommandant Anton Schilcher.

"Jede Übung hilft"
Die Feuerwehr holte einige der Verletzten mit der Bergeschere aus den Wracks. Die Zusammenarbeit, auch mit der BH und der Polizei, funktionierte tadellos. Dagmar Jäger vom Asfinag-Tunnelmanagement, die die Übung organisiert hatte: "Jede Übung hilft, beim nächsten Mal noch effizienter zu arbeiten."

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