Das Ende der Quali bedeutet auch: Zeit, Bilanz zu ziehen, Zeit, Zeugnisse zu verteilen. Zum Beispiel jenes für den Besten nach den Noten, die die "Krone" bei jedem Spiel vergab - in die Wertung kamen all jene Spieler, die bei mindestens der Hälfte aller Qualifikationsspiele in der Startelf gestanden waren. "Vorzugsschüler" war Aleksandar Dragovic: Der Abwehrchef kam auf einen Noten-Schnitt von 4,2 - Topwert. Platz zwei ging an Julian Baumgartlinger (4,1), Platz drei an David Alaba (4,0).
Hier sehen Sie alle Tore vom 3:0-Sieg gegen Liechtenstein:
Dragovic gehört auch zu jenen sechs Spielern, die bei jeder Quali-Partie in der Startelf gestanden waren, drei von ihnen versäumten keine einzige Minute: Tormann Robert Almer, Kapitän und Linksverteidiger Christian Fuchs sowie sein Pendant auf der rechten Abwehrseite, Florian Klein.
Hier sehen Sie die PK mit Marcel Koller am Dienstag:
Marc Janko Top-Torschütze
Neunmal in der Startelf stand Marc Janko, der sich mit sieben Toren den Titel des rot-weiß-roten "Quali-Schützenkönigs" sicherte. Kurios: Janko spielte nie durch - achtmal wurde er ausgewechselt, in Moldawien sah er die Rote Karte...
Jankos Ersatz hieß meistens Rubin Okotie, der Stürmer und Marcel Sabitzer waren die "Joker-Könige", jeweils sechsmal wurden sie eingewechselt. Und sorgten danach auch für die einzigen Joker-Tore: Okotie beim 1:0 daheim gegen Russland, Sabitzer beim 3:2 in Montenegro.
Insgesamt kamen 20 Mann in der Qualifikation zum Einsatz, die Devise für die nächsten Monate hat der Kapitän bereits ausgegeben: "Wir sind eine schlagkräftige Truppe, die sich vor niemandem verstecken muss", so Fuchs selbstbewusst.
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