07.10.2015 07:32 |

Vor Montenegro-Spiel

Dragovic: "Ich muss torgefährlicher werden"

Aleksandar Dragovic hat vor den letzten Partien der Fußball-EM-Qualifikation am Freitag in Podgorica gegen Montenegro und am Montag in Wien gegen Liechtenstein vor allzu großer Lockerheit gewarnt. Auch wenn Gruppenplatz eins und damit das EM-Ticket schon fixiert wurden, so stehe für die ÖFB-Auswahl dennoch viel auf dem Spiel, betonte der Innenverteidiger am Dienstag in Wien. Auch woran er selbst noch arbeiten muss, steht für ihn fest: "Ich muss torgefährlicher werden."

Laut Dragovic steht der aktuelle Lehrgang unter besonderen Aspekten. "Wir wollen die Gruppenphase ungeschlagen überstehen, bei der EM-Auslosung in Topf zwei bleiben, in der Weltrangliste weiter nach vorne kommen und mit großem Respekt und mit 100 Prozent in jedes Spiel gehen", meinte der Dynamo-Kiew-Legionär.

Hitzige Partie
Besonders gegen die Montenegriner rechnet Dragovic mit einer hitzigen Partie. "Sie können noch Zweiter oder Dritter werden, daher wird es eine schwierige Partie vor lautstarken Fans." Der zu erwartenden aufgeheizten Stimmung blickt der Wiener, der sein Teamdebüt vor 50.000 Zuschauern beim 0:1 in Serbien im Juni 2009 gab, mit Vorfreude entgegen. "Wenn das Stadion ausverkauft ist, ist man noch ein paar Prozent mehr motiviert. Ich finde es geil, vor so einem Publikum zu spielen. Da kann man zeigen, wie gut die Mannschaft ist."

Stunde der Wahrheit
Auf den 24-Jährigen warten auch nach den Oktober-Länderspielen ausverkaufte Stadien. Zunächst geht es in Kiew in der Meisterschaft gegen den großen Rivalen Schachtar Donezk und wenige Tage später in der Champions League gegen Chelsea, noch im Oktober steigt das Rückspiel gegen den englischen Meister in London. "Da schlägt die Stunde der Wahrheit", vermutete Dragovic, dessen Klub die Champions-League-Gruppe G nach zwei Runden anführt.

In den kommenden Wochen und Monaten will der Abwehrspieler nicht nur mit Klub und Nationalmannschaft reüssieren, sondern sich auch persönlich verbessern. "Ich muss torgefährlicher werden", gab Dragovic zu. In der ÖFB-Auswahl reichte es in 40 Partien zu einem Tor (ein Elfmeter gegen Brasilien), bei Dynamo steht die Bilanz bei einem Treffer in 88 Bewerbsmatches. "Ich trainiere zusätzlich Standard-Situationen, aber weil bei Standards natürlich nicht alles auf mich ausgerichtet ist, ist es schwierig", erklärte Dragovic.

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