Mi, 15. August 2018

Augenzeuge berichtet

30.04.2015 18:44

Zurück aus der "Beben-Hölle"

Eingestürzte Häuser, Tote, unfassbares Leid – der Kärntner Harald Truschner war in Kathmandu mittendrin, als das katastrophale Erdbeben Nepal ins Chaos gestürzt hat. "Um mich herum stürzten Häuser und Tempel ein, Menschen starben", schildert der Kärntner. Ihm hat ein Foto das Leben gerettet.

Die Nepal-Reise hatte Lebensmittelgutachter Harald Truschner schon seit Monaten auf der Agenda. Wegen des HCB-Skandals musste das Abenteuer jedoch bis Ende März warten. Dann ging es für Truschner endlich in die Berge Nepals, zu abgeschiedenen Dörfern und deren Bewohnern.

220 Kilometer legte der 51-Jährige auf der Annapurna-Runde in 16 Tagen zu Fuß zurück. Ohne Sherpa fürs Gepäck. Nur er, der Annapurna (8091 Meter) und die absolute Ruhe. "Danach ging’s in den Süden Nepals, bevor ich am Freitag zurück nach Kathmandu gereist bin", erzählt der Sittersdorfer.

Der letzte Programmpunkt der Abenteuer-Reise: Eine entspannte Sightseeing-Tour in der Hauptstadt Nepals. Es war ein ganz gewöhnlicher Samstagvormittag. "Die Einheimischen boten neben den Straßen ihre Waren feil, Besucher haben vom bekannten Dharahara-Turm gewunken", schildert der Alpinist.

Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand ahnen, dass der Turm fünf Minuten später nicht mehr stehen und 60 Menschen, die zuvor noch gewunken hatten, unter sich begraben würde.

Die komplette Story und Bilder dazu gibt es in der Freitagsausgabe der "Kärntner Krone".

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