Wer tagsüber ständig kämpfen muss, um wach zu bleiben, braucht mehr als nur ein paar Stunden zusätzlichen Schlaf. Denn dahinter kann Narkolepsie stecken, die den Alltag gehörig auf den Kopf stellt. Schlafmedizinerin Dr. Nina Müller verrät, welche Warnzeichen es noch gibt und welche Behandlung wirklich hilft.
Wer oft müde ist, hat im Normalfall einfach zu wenig geschlafen. Bei Menschen mit Narkolepsie („Schlafkrankheit“) steckt jedoch mehr dahinter: Ihr Schlaf-Wach-System funktioniert nicht richtig. „Die Narkolepsie ist eine seltene neurologische Erkrankung mit dem Hauptsymptom einer ausgeprägten Tagesschläfrigkeit, die vor allem in monotonen Situationen auftritt“, erklärt Dr. Nina Müller, Universitätsklinik für Neurologie, Ambulanz für Schlafstörungen und schlafassoziierte Störungen, MedUni Wien. Das erschwert Betroffenen nicht nur die Bewältigung des Alltags. In bestimmten Situationen, etwa beim Autofahren, kann nicht zu unterdrückende Schläfrigkeit auch (lebens)gefährlich werden.
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