Im Korruptionsprozess um Mohamed Sanhdadji, dem langjährigen Sicherheitschef der französischen Nationalmannschaft, soll neben zahlreichen anderen prominenten Personen auch Kylian Mbappe von der Polizei geladen worden sein.
Der französischen „L'Equipe“ zufolge habe der Real-Profi Ende September in Paris aussagen müssen. Der Grund: 2023 zahlte der Torjäger Sanhadji 60.300 Euro – noch bevor dieser im öffentlichen Polizeidienst tätig war. Die Zahlung sei nie gemeldet worden, heißt es aus der französischen Hauptstadt.
Gemeinsam in Kamerun
Außerdem hatte Sanhadji Mbappe im selben Jahr auf eine Reise nach Kamerun begleitet. Dem Beamten wird vorgeworfen, dort in einem Rahmen, der über seine berufliche Funktion hinausging, gearbeitet zu haben.
Neben Mbappe kommt auch der Name Franck Ribery in den Akten vor. Der ehemalige Bayern-Star habe Sanhadji einen Urlaub auf Sizilien gezahlt, so der Vorwurf. Zudem hätten Ex-Teamspieler wie Raphael Varane oder Laurent Blanc Summen an den Sicherheitschef überwiesen. Insgesamt sollen über 300.000 Euro auf Sanhadjis Konto eingegangen sein.
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