Di, 25. September 2018

Wachsende Skepsis

20.12.2014 14:39

Umfrage: Mehrheit der Briten für Austritt aus EU

Ein Austritt Großbritanniens aus der EU scheint Ende 2014 eine zunehmend plausible Option: Die Briten würden in einem Referendum mehrheitlich für einen EU-Austritt stimmen, geht aus einer aktuellen Umfrage des Instituts OpinionWay für die renommierte Pariser Zeitung "Le Figaro" hervor. Demnach verzeichnen die EU-Skeptiker auch in anderen Staaten Europas Zuwächse.

Vor die Wahl nach einem Verbleib oder einem Austritt aus der Europäischen Union gestellt, würden laut der Umfrage derzeit 42 Prozent der Briten für ein Ende der EU-Mitgliedschaft stimmen. Nur 37 Prozent wären für einen Verbleib. 23 Prozent der befragten Briten sind sich indes in Sachen EU nicht sicher. Der britische Premierminister David Cameron hat für Ende 2017 ein Referendum über den Verbleib in der Union angekündigt.

EU-Mehrheit in den Niederlanden auf der Kippe
Auf der Kippe stehe die EU-Mehrheit unterdessen in den Niederlanden mit 39 Prozent für und 41 Prozent gegen einen Austritt. In Deutschland wäre mit 22 Prozent immerhin gut jeder Fünfte für einen Austritt, 64 Prozent würden lieber in der Union bleiben.

Eine klare EU-Mehrheit gibt es laut der Umfrage derzeit noch in Italien (58%) und Spanien (67%). Die wachsende Zahl der EU-Skeptiker ist aber auch in den beiden südlichen Euro-Staaten mit 17 Prozent (Spanien) und 30 Prozent (Italien) nicht vom Tisch zu wischen.

Le Pen will Referendum über EU-Austritt Frankreichs
In Frankreich, wo Marine Le Pen, Parteichefin der Front National, im Falle ihres Sieges bei der französischen Präsidentenwahl 2017, beabsichtigt, ein Referendum über den Austritt Frankreichs aus der Europäischen Union durchzuführen, wollen ebenfalls 22 Prozent, dass ihr Land die Union verlässt. Immerhin wollen aber derzeit noch 55 Prozent der Befragten einen Verbleib Frankreichs in der EU.

Befragt wurden 3.539 Personen in Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien. Das Ergebnis wurde am Samstag auf der Internetseite des "Figaro" veröffentlicht.

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