ÖSV-Speed-Legende

Walchhofer tadelt Abfahrer: “An der Nase nehmen”

Sport
17.12.2014 19:31
2008 triumphierte Michael Walchhofer in Gröden. Bis heute der letzte Abfahrtssieg eines Österreichers auf der Saslong. Sechs Jahre danach ist der 39-Jährige nicht nur erfolgreicher Hotelier, sondern auch Vizepräsident des ÖSV – und fordert als solcher vor dem auf Freitag vorgezogenen Downhill-Klassiker in Südtirol eine deutliche Steigerung vom rot-weiß-roten Team.

In den Nordamerika-Abfahrten war ein siebenter Platz von Max Franz in Beaver Creek das höchste der Gefühle, im ersten Gröden-Training der neunte von Olympiasieger Matthias Mayer. Der ebenso schlagfertig wie selbstkritisch meinte. "Leider bin ich damit bester Österreicher!" Auch Walchhofer wird recht deutlich: "Wenn das unser Anspruch sein soll, sind wir weit aus der Spur", stellt er klipp und klar fest. Vor allem nimmt er die Läufer in die Verantwortung: "Natürlich spielen bei sowas immer mehrere Faktoren eine Rolle. Aber als Sportler muss man sich immer selbst auf die Beine stellen – und manche müssen sich wirklich an der Nase nehmen."

"So richtig angefressen"
Namen will er dabei keine nennen. "Ich meine damit das Kollektiv!" Aber dass das nötige Potenzial da wäre, beweist für ihn alleine Platz sieben von Franz in Beaver Creek. "Eigentlich faszinierend, wie man den Steilhang derart runterbremsen kann und trotzdem noch so weit vorne landet." Auch Cheftrainer Andreas Puelacher hatte bereits vor dem Rennen auf der Birds of Prey mehr Einsatz von seinem Team gefordert. Walchhofer: "Normal müssen sie nach solchen Worten so richtig angefressen sein und umso mehr Gas geben!" Aber davon war auch in Gröden vorerst nicht viel zu sehen.

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