Mo, 24. September 2018

Grünes Licht

02.12.2014 21:14

NATO stimmt neuer Afghanistan-Mission zu

Die Außenminister der NATO-Staaten haben ihre Zustimmung für die neue Afghanistan-Mission gegeben. Der Einsatz "Resolute Support" könne am 1. Jänner 2015 starten, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag in Brüssel.

Nach dem Auslaufen des internationalen Kampfeinsatzes Ende des Jahres konzentrieren sich die noch in Afghanistan vertretenen Länder auf Ausbildung und Beratung der afghanischen Sicherheitskräfte. Die Verantwortung für die Sicherheit im Land soll dann grundsätzlich bei der afghanischen Armee und der Polizei liegen.

Für "Resolute Support" sind noch etwa 12.000 Soldaten aus 20 Staaten vorgesehen. Kampfeinsätze sind grundsätzlich nicht mehr vorgesehen, allerdings sollen die Truppen sowohl sich selbst als auch Verbündete im Bedarfsfall mit Waffengewalt schützen. "Resolute Support" soll bis Anfang 2017 laufen.

Wie es in Afghanistan weitergehen sollte, war in den vergangenen Monaten zeitweise unsicher. Grund war vor allem, dass sich der frühere Staatschef Hamid Karzai weigerte, ein Sicherheitsabkommen mit den USA zu schließen, das Vorbild für alle beteiligten Staaten werden sollte. Es sieht unter anderem vor, dass die Angehörigen von "Resolute Support" nicht in Afghanistan juristisch belangt werden können. Karzais Nachfolger Ashraf Ghani ebnete dann aber den Weg für den Einsatz, den auch das afghanische Parlament inzwischen billigte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.