Weiterhin vereinlos

Chaos-Klub streckt Fühler nach David Alaba aus!

Fußball International
04.09.2026 14:02
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ein Chaos-Klub hat die Fühler nach David Alaba ausgestreckt. Der derzeit vereinslose ÖFB-Star steht auf der Wunschliste ganz oben.

Bei Lazio Rom herrscht derzeit reichlich Unruhe und dennoch könnte ausgerechnet der italienische Traditionsklub zur nächsten Station von David Alaba werden. Laut „Il Messaggero“ ist der 34-jährige ÖFB-Kapitän der Wunschkandidat Nummer eins der Römer für eine Verpflichtung eines vereinslosen Spielers.

Alaba ist nach seinem Abschied von Real Madrid weiterhin ohne Klub. Zuvor waren bereits AC Milan, Juventus und Inter als mögliche Abnehmer gehandelt worden, letztlich verpflichteten die Vereine jedoch andere Verteidiger. Nach Ende des Transferfensters können die Topklubs nun nur noch vertragslose Spieler holen.

Alaba ganz oben auf der Wunschliste
Dass Lazio auf diesem Markt noch zuschlagen könnte, deutete Sportdirektor Angelo Fabiani selbst an: „Der Markt für vereinslose Spieler ist noch geöffnet. Ich habe es vorgezogen, einige Plätze frei zu lassen, um solche Situationen zu beobachten.“ Neben Alaba werden auch Diogo Leite, Marcelo Brozovic und Mauro Icardi genannt. Der Wiener soll laut Bericht aber ganz oben auf der Wunschliste stehen.

David Alaba ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Klub.
David Alaba ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Klub.(Bild: Sepp Pail)

Fan-Boykott bei Lazio
Bei Lazio herrscht allerdings Chaos! Seit Monaten gibt es einen offenen Konflikt zwischen Präsident Claudio Lotito und großen Teilen der Fanszene. Die Ultras boykottieren aufgrund der Transferpolitik des seit 2004 amtierenden Klubchefs die Heimspiele.

Die Folgen sind drastisch: Während in der vergangenen Saison noch 29.918 Dauerkarten verkauft wurden, waren es für die Saison 2026/27 zuletzt nur noch rund 4.000. Rund 90 Prozent der bisherigen Abonnenten verzichteten auf ihre Tickets. Zu den ersten beiden Saisonspielen kamen lediglich etwa 5.000 Zuschauer ins 70.000 Zuschauer fassende Stadio Olimpico.

Auch Teile der Ultra-Szene sorgten in der Vergangenheit immer wieder mit rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Vorfällen für Negativschlagzeilen. So hinterließen Lazio-Anhänger 2017 etwa Sticker mit Anne Frank im Trikot des Stadtrivalen AS Roma sowie antisemitische Botschaften. Der italienische Verband sprach Lazio Sanktionen in Form von Geldstrafen aus.

Sportlich wäre Alaba sicherlich eine Bereicherung für den Serie-A-Klub. Immerhin gab‘s in den ersten beiden Spielen der neuen Saison zwei 1:0-Siege und damit sechs Punkte.

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