Die scheidende US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt hat angekündigt, zu der Organisation Maga Inc. zurückzukehren. Dabei handelt es sich um eine Art politisches Aktions- und Spendenkomitee, das sich für US-Präsident Donald Trump einsetzt. Leavitt hatte bereits von 2022 bis 2024 für die Organisation gearbeitet.
Diese darf unbegrenzt Spenden eintreiben und damit Wahlwerbung für eine Partei machen. Sogenannte Super-PACs (Political action committee) spielen im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle. „MAGA“ steht für Trumps Slogan „Make America Great Again“ (Macht Amerika wieder großartig).
Wie berichtet, hat Sprecherin Leavitt in der vergangenen Woche angekündigt, ihr Amt Ende des Monats niederzulegen. Die 28-Jährige begründete das damit, dass sie nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr Zeit für die Familie haben wolle. Trump würdigte sie als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass Leavitt künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde.
Laut einem hochrangigen Regierungsbeamten ist der US-Präsident „traurig“ über den Rücktritt seiner Sprecherin. Er habe demnach gehofft, dass sie sich noch umentscheide. Leavitt selbst kündigte bereits an, dass ihr Kampf in eine neue Phase treten werde und noch lange nicht vorbei sei. Offenbar wird er nun in der MAGA-Bewegung fortgeführt – gemeinsam mit bekannten Vertretern wie den Tech-Milliardären Elon Musk und Peter Thiel.
Eine Nachfolge für Leavitt als Sprecherin oder Sprecher soll bisher nicht feststehen. Trump sagte, er habe noch nie in seinem Leben so viele Bewerbungen erhalten wie jetzt. Im November werden in den USA die Kongress-Zwischenwahlen durchgeführt.
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