US-Popsängerin Madonna macht derzeit in Griechenland Urlaub und hat dort vor wenigen Tagen auch ihren 68. Geburtstag gefeiert. Laut einem Bericht wurden Einwohnerinnen und Einwohner aufgefordert, ihre Fenster zu schließen, um Madonnas Privatsphäre zu schützen. Eine Maßnahme, die zu einem Streit in der griechischen Politik führte ...
Alles begann mit einem Post auf Facebook. Dort beschwerte sich die linke Parlamentsabgeordnete Elena Akrita über „besondere Maßnahmen“, die auf der Urlaubsinsel Korfu für die Geburtstagsfeier des Superstars getroffen worden sein sollen. Wenn das stimme, laute die Frage aber nicht, ob die Sängerin das verlangt habe, sondern ob ihr die Menschen gehorcht hätten. „Denn dieses Land ist keine Plantage im Süden, auf der wir gebückt Baumwolle pflücken, damit wir der Dame nicht den Geburtstag verderben“, befand Akrita.
Auf die Kritik reagierte der konservative Gesundheitsminister Adonis Georgiadis prompt. Die „steinreiche Dame“ – gemeint war Akrita, die als sehr vermögend gilt – könne sich offenbar nicht vorstellen, wie wertvoll der Besuch von Madonna im Sinne der Werbung fürs Land sei. Der Besuch der Musikerin, ihre Posts und Kommentare seien Millionen Euro wert und damit wichtig für die unzähligen Beschäftigten in der Tourismusbranche. „Anstatt sich darüber zu freuen, wie jeder vernünftige Mensch, hat (Akrita) auch hier wieder einen Grund gefunden, zu meckern, Trübsal zu blasen und Vorwürfe zu erheben“, schimpfte der Minister.
Hier sehen Sie die Fotos von Madonnas Geburtstagsparty:
Sängerin selbst von Feier begeistert
Madonna selbst berichtete auf Facebook begeistert von ihrer Geburtstagsfeier auf Korfu und postete einige Fotos, die sie unter anderem mit einer weißen Torte in Herzform zeigen. Auch ihre erwachsenen Kinder sind zu sehen. Rückblickend postete die US-Amerikanerin zudem ein Video, auf dem sie zunächst mit ihrer Familie auf einem Boot ist, bis es dann mit fröhlichem Feiern auf der Straße weitergeht. Die Insel Patmos sei magisch, schrieb sie an anderer Stelle nach einem Aufenthalt dort. Sie fühle die Präsenz von Gott.
Madonna war laut eigener Aussage zuletzt vor 26 Jahren in Griechenland. Damals war sie mit ihrem zweiten Kind, dem Sohn Rocco, im siebten Monat schwanger. Nun würde sie im Urlaub essen, beten, lieben, trinken, tanzen, Teller zerbrechen und Katzen füttern.
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