Martin Burian ist für die nötige Energie am Frequency-Festival in St. Pölten verantwortlich – und davon braucht es in diesen Tagen viel.
„Wenn der erste Act auf der Bühne steht und das Publikum losjubelt, dann ist das immer ein Gänsehaut-Moment. Und die erleichternde Gewissheit, dass alles funktioniert“, erzählt Martin Burian. Der „Meister des Stroms“ ist am Frequency-Festival in St. Pölten für die nötige Energie zuständig. Denn wenn Headliner wie Kraftklub oder Twenty One Pilots die Bühne rocken, erreicht auch der Strombedarf gewaltige Dimensionen. In Spitzenzeiten benötigt das Festival eine Leistung, die mit jener der Stadt Baden vergleichbar ist.
Und dafür braucht es Ausfallsicherheit. Denn ohne Strom geht weder Licht noch Ton. Wenn das Frequency erfolgreich über die Bühne gegangen ist, zieht Burian sprichwörtlich den Stecker.
Man muss diesen Job wollen. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Aber wenn die Band loslegt und das Publikum jubelt, dann kommt die Gänsehaut.
Martin Burian
Seit 30 Jahren ist er mit dabei, hat in der Branche seine Berufung gefunden. Von der Planung bis zur letzten Steckdose ist er der Ansprechpartner. 21 Tage braucht das Team aus acht Technikern, vier Truckern (im Pendelverkehr) sowie zehn Helfern, damit am Festival alles läuft. Drei Wochen, in denen etwa 350 Verteiler installiert werden.
Heuer wird es „hybrid“
Heuer läuft auf der Space Stage erstmals alles „Hybrid“ – ein „Twinset“ aus Showpower-Aggregat und Batterien macht das möglich. Vergleichbar mit einem Auto. Das sei wesentlich umweltschonender und -verträglicher. In einem ist sich Martin Burian sicher: „Ich bin und bleibe ein Bühnenmensch!“ – und damit der Konzertbranche weiter treu.
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