Unterschiede zur zweiten deutschen Liga? "Eigentlich keine", stellte Peter Stöger nach dem 0:0 gegen den Hamburger SV fest, "unser Publikum ist weiter so begeisternd wie letzte Saison, die Mannschaft hat so wie letzte Saison alles gegeben."
Ein "Servus" vom Kaiser
Den einzigen Unterschied gab es für den österreichischen Aufstiegstrainer des 1. FC Köln erst lange nach Schlusspfiff. Da begrüßte ihn im Studio von Sky "Kaiser" Franz Beckenbauer mit einem lauten "Servus". In der zweiten Liga wäre Beckenbauer nicht als Experte im Kölner Stadion gesessen. Die herzliche Begrüßung verblüffte die deutsche Journaille. Wieso kennt der "große" Beckenbauer den "Ösi-Neuling" so gut? "Ich hab ihn früher, als ich TV-Experte des ORF war, einige Male in Salzburg getroffen", klärte Stöger auf.
Keine Verstärkungen
Kurz wurde gefachsimpelt, dann musste Stöger zu einem Sponsortermin in die Loge von Kölns Präsident. Seine kommenden Aufgaben: In den nächsten acht Runden warten fünf Auswärtsspiele, daheim die "Kracher" gegen Bayern und Dortmund. Verstärkungen wird's keine geben, laut Sportchef Jörg Schmadtke hat der Klub 30 Millionen Euro Schulden. Stöger: "Ich vertraue meinen Jungs total, wir werden weiter die Punkte holen."
David Alaba war zum Start mit Bayern der einzige österreichische Sieger. Am Sonntag holte Julian Baumgartlinger mit Mainz bei Aufsteiger Paderborn in der 94. Minute ein 2:2, führten Martin Harnik und Florian Klein mit Stuttgart im Österreicher-Duell bei Gladbach mit Martin Stranzl bis zur 90. Minute, ehe das 1:1 fiel.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.